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Türkei

Historische Bereiche von Istanbul

Im Jahre 658 vor Christus gründete der dorische König Byzantion eine Siedlung am europä- ischen Ufer des Bosporus. Dank der geschützten geographischen Lage mit einem natürlichen Hafen wurde Byzanz sehr bald ein wichtiges Handelszentrum. Über mehrere Jahrhunderte hinweg war Istanbul das politische, religiöse und kulturelle Zentrum der Region. Von unschätzbarem kulturellem Wert sind heute das Hippodrom Konstantins, die Basilika Sankta Sophia aus dem 6. Jahrhundert und die Moschee Shleymaniye aus dem 16. Jahrhundert.

 

Nationalpark Göreme und Felsendenkmäler von Kappadokien

Der Nationalpark Göreme und die Felsendenkmäler von Kappadokien wurden 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Im Nationalpark befinden sich zahlreiche Höhlendörfer und unterirdische Wohnungen, die in den Fels hineingebaut worden sind. Sie stammen aus dem 4. Jahrhundert nach Christus und geben Zeugnis über die byzantinische Kunst ab.

 

Große Moschee und Krankenhaus von Divrigi

Die große Moschee und das Krankenhaus von Divrigi wurden von 1228 bis 1229 nach Christus von den Emiren der Mengücekiden erbaut. Hauptattraktion der Moschee sind die Reliefe an den drei Hauptportalen. Im Jahr 1985 wurde die Moschee von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Ruinen von Hattusa

Im Jahr 1986 wurden die Ruinen von Hattusa von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Hattusa ist die ehemalige Hauptstadt des Hethiterreiches. Hervorzuheben sind die erhaltenen Monumente, wie der Tempel, die königlichen Residenzen, die Befestigungsanlagen, die reichen Ornamente des Löwentores und das Königstor. Von hier aus wurde maßgeblicher Einfluss auf die kulturelle Entwicklung in Anatolien und Syrien im 2. Jahrtausend vor Christus genommen.

 

Monumentalgrabstätte auf dem Nemrut Dag

Das Mausoleum von Antiochus I. wurde auf dem Nemrut Dat in 2.169 Meter Höhe errichtet. Antiochus lebte in der Zeit von 69 – 34 vor Christus und herrschte über das Königreich Kommagene (nördlich von Syrien). Die Grabstätte ist eines der ehrgeizigsten Konstruktionen der hellenistischen Periode. Im Jahr 1987 wurde die Monumentalgrabstätte auf dem Nemrut Dag von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Ruinen von Xanthos mit dem Heiligtum der Latona

Die Ruinen von Xanthos mit dem Heiligtum der Latona wurden im Jahr 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Diese Ausgrabungsstätte war früher die Hauptstadt Lykiens. Sie veranschaulicht das Zusammentreffen lykischer Traditionen mit hellenistischen Einflüssen. Die gefundenen Inschriften sind entscheidend für unser Verständnis der Geschichte der Lykier und ihrer indoeuropäischen Sprache.

 

Antike Stadt Hierapolis-Pamukkale

Im Jahr 1988 wurde die antike Stadt Hierapolis-Pamukkale von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die schneeweißen Kalksinterterrassen von Pamukkale wurden im Laufe von Jahrtausenden durch kalkhaltige Thermalquellen geformt. Im 2. Jahrhundert vor Christus errichtete die Dynastie der Attaliden, die Könige von Pergamon, die Bäderstadt. Die Ruinen dieser Bäder, Tempel und andere griechische Monumente können heute besichtigt werden.

 

Altstadt von Safranbolu

Die Altstadt von Safranbolu wurde 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Den Namen erhielt die Stadt vom in der Gegend angebauten Safran. Bis ins 20. Jahrhundert war Safranbolu eine wichtige Karavanenstation. Die alte Moschee, das alte Bad und die Süleyman Pasa Medrese wurden im Jahr 1322 erbaut. Die Architektur der Stadt beeinflusste die städtische Entwicklung in vielen Teilen des Osmanischen Reiches.

 

Archäologische Stätte von Troja

Troja ist einer der wichtigsten archäologischen Plätze der Welt. Hier wurden im Jahr 1870 von dem berühmten Archäologen Heinrich Schlieman die ersten Ausgrabungen durchgeführt. Die zahlreichen Funde sind Zeugnisse des kulturellen Austausches von Zivilisationen Anatoliens und des Mittelmeers. Im 13. / 12. Jahrhundert vor Christus fand die berühmte Belagerung der Stadt statt, von der Homers Ilias berichtet. Die archäologische Stätte von Troja wurde 1998 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

 

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