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Tschechische Republik

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Historisches Zentrum von Prag

Prag, die goldene Stadt mit den 100 Türmen zählt wegen seiner prachtvollen Bauten und reichen Kunstschätze zu den schönsten Städten der Welt. Die meisten der berühmten Sehenswürdigkeiten von Prag wurden im 14. Jahrhundert auf Befehl von Kaiser Karl IV. errichtet. Zu den Hauptattraktionen von Prag zählen u.a. das Schloss Hradschin, die Kathedrale des heiligen Vitus, die Karlsbrücke und zahlreiche Kirchen und Paläste.

 

Historisches Zentrum von Krumau

Die Stadt Krumau liegt in der Nähe der Stadt Budweis am Rande des böhmischen Waldes. Im Mittelalter wurde es von den Adelsgeschlechtern der Familie Rosenberger, der Familie Eggenberger und der Familie Schwarzenberger geprägt. In der Altstadt finden sich unterschiedliche Stile der Architektur: Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko.

 

Historisches Zentrum von Teltsch

Das historische Zentrum von Teltsch war im Mittelalter eine wichtige Handelsstadt zwischen Prag und Wien. Die Geschäftsleute der Stadt lebten vom Salzhandel und vom Bierbraurecht. Der Adlige Zacharias von Neuhaus holte im 16. Jahrhundert italienische Architekten hierher zum Ausbau seines Schlosses.

 

Wallfahrtskirche Hl. Johannes Nepomuk von Zelena Hora (Grüneberg)

Die Wallfahrtskirche des heiligen Johannes Nepomuk von Zelena Hora ist ein außergewöhnliches architektonisches Bauwerk. 1719 wurde der Bau von dem Prager Bürger und Architekten Giovanni Blasius Santini entworfen. Zentrum der Anlage ist eine fünfzackige, einer Krone gleichende Kirche mit einem Hauptaltar und fünf Seitenaltären. Im ganzen Bau werden Gotik und Barock miteinander vermischt.

 

Historisches Zentrum von Kuttenberg und Marienkirche von Sedletz

Das historische Zentrum von Kuttenberg und die Marienkirche von Sedletz wurden im Jahr 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Stadt Kuttenberg war im 14. Jahrhundert ein bedeutendes europäisches Wirtschaftszentrum. Hier wurde rund ein Drittel des gesamten Silbers in Europa gefördert. Die Kirche von Sedletz ist mit den Gebeinen von ca. 40.000 Menschen dekoriert. Im Jahr 1866 hat das Fürstengeschlecht Schwarzenberg die Kirche gekauft und ließ das Innere der Kirche von dem Holzschnitzer Frantieek Rint komplett neu gestalten. Als Baumaterial nutzte dieser Menschenknochen. Davon gab es in Sedletz genug, da der Friedhof von Sedletz im Laufe der Jahrhunderte immer wieder überquoll und neuer Platz durch die Ausgrabung von Knochen geschaffen werden musste. Hintergrund hierzu ist, dass im Jahr 1278 der Abt Jindrich von einer Jerusalem-Reise etwas Erde vom angeblichen Kreuzigungsort Jesu mitbrachte und diese Erde auf dem Friedhof verstreute. Als Folge daraus ließen viele Familien ihre Verstorbenen in dieser heiligen Erde begraben, so dass sehr schnell der vorhandene Platz auf dem Friedhof mit Gräbern bedeckt war.

 

Kulturlandschaft von Lednice und Valtice

Die Kulturlandschaft von Lednice und Valtice ist das Werk der Fürsten von Liechtenstein, die sich hier im 14. Jahrhundert ansiedelten. Dieses Werk umfasst Gebäude, Parkanlagen und Naturlandschaften. In Valtice erbauten die Fürsten von Liechtenstein ein Barockschloss und im 7 Kilometer entfernten Lednice eine Sommerresidenz.

 

Dorf Holasovice

Das Dorf Holasovice liegt in der Landschaft Südböhmens, die von den Bergen des Böhmerwaldes und dem Höhenzug Novohradske Hory eingerahmt wird. Es ist ein Musterbeispiel eines böhmischen Dorfes mit den um den Dorfplatz quadratisch angeordneten Bauernhäusern. 1999 wurde das Dorf Holasovice von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Schloss Kremsier

Kremsier war über Jahrhunderte lang Residenz und Zentrum religiöser und weltlicher Macht der Bischöfe von Olmütz. Im Jahr 1110 kaufte der Olmützer Bischof Johann II. die Siedlung Kremsier. Der Olmützer Bischof Brune ließ die Siedlung befestigen und gründete in Kremsier ein Domkapitel mit der St. Moritz Kirche. Die größte und schönste Sehenswürdigkeit von Kremsier ist das Schloss. Dieses entwickelte sich im Laufe der Zeit von einer gotischen Burg, über eine Renaissance-Residenz bis hin zum Barockpalast.

 

Schloss Leitomischl

Das Renaissanceschloss Leitomischl wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. An Stelle einer älteren gotischen Burg wurde 1581 das Schloss errichtet und befand sich im Laufe der Geschichte im Besitz verschiedener Adelsfamilien: der Pernsteins, der Trautmannsdorfs, der Waldsteins, sowie der Familie von Thurn und Taxis. Der Italiener Giovanni Battista Aostalli leitete als Architekt und Baumeister den Bau dieses einzigartigen Werkes der Hochrenaissance.

 

Dreifaltigkeitssäule in Olomouc – Olmütz

Die Dreifaltigkeitssäule in Olomouc – Olmütz wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Säule wurde im 18. Jahrhundert errichtet und ist ein herausragendes Beispiel des Olmützer Barock – ein typischer Baustil in Mitteleuropa. Sie hat eine Höhe von 35 Meter und ist mit zahlreichen filigranen, religiösen Skulpturen dekoriert.

 

Haus Tugendhat in Brno (Brünn)

Das Haus Tugendhat in Brünn ist das letzte bedeutende europäische Werk des deutschen Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Mit seinen fließenden Raumformen und der Verwendung von Glas, Stahl und Chrom ist das Haus Tugendhat ein hervorzuhebendes Beispiel für den internationalen Stil in der modernen europäischen Architektur seit den 20er Jahren.

 

Jüdisches Viertel und Basilika St. Prokop in Trebic (Trebitsch)

Die Basilika St. Prokop wurde im frühen 13. Jahrhundert als Teil eines Benediktinerklosters erbaut. Sie gibt Zeugnis über den Einfluss westeuropäischer Architektur in dieser Region. Das jüdische Viertel und die Basilika St. Prokop in Trebitsch bezeugen das Zusammenleben von Juden und Christen in dieser Region vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Das jüdische Viertel mit dem Friedhof aus dem 15. bis 16. Jahrhundert ist auch heute noch vollständig erhalten.

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