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Syrien

Altstadt von Damaskus

Damaskus ist die älteste noch erhaltene durchgängig besiedelte Stadt der Welt. Die Ebla-Tafeln bezeugen, dass Damaskus bereits im 3. Jahrhundert vor Christus einen bedeutenden Einfluss auf die Region hatte. Spätere Eroberer, Griechen, Römer und Byzantiner hinterließen ihre Spuren im Stadtbild. Im Jahr 660 nach Christus machten die Omayaden Damaskus zum Zentrum des ersten arabischen Staates. Damit begann für die Stadt eine goldene Epoche als Mittelpunkt des islamischen Reiches, das sich von der Atlantikküste und den Pyrenäen im Westen, bis zum Indus und China im Osten erstreckte. Die Ommayaden bauten die Stadt aus, organisierten die Souks und entwickelten die Wasserleitungen. Zahlreiche Paläste zeugen von dieser Hochzeit islamischer Kultur.

 

Ruinen von Palmyra

Palmyra, die große Oase auf halbem Weg zwischen Euphrat und Mittelmeer. Eine arabische Stadt, die auch zu römischer Zeit unabhängigen Handel betrieb. Im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus war die Blütezeit von Palmyra. Hier residierte der Statthalter der römischen Provinz des Orients. Die Erscheinung und das Leben in der Stadt wurde nach römischem Vorbild verändert. Es entstand ein Forum, ein Amphitheater, Tempelanlagen und Straßen.

 

Amphitheater und Altstadt von Bosra

1980 wurde das Amphitheater und die Altstadt von Bosra von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Aufgrund seiner geographisch und strategisch günstigen Lage, entwickelte sich Bosra zu einem wichtigen Handelszentrum. Im Westen von Bosroa liegt das Mittelmeer, im Osten der Persiche Golf, im Norden liegt der Euphrat und im Süden das Rote Meer. Bosra lag somit am Schnittpunkt der Karawanen zwischen Asien und Europa und zugleich auf dem Pilgerweg der Gläubigen nach Mekka. Das Amphitheater wurde für bis zu 20.000 Zuschauer geplant und aus hartem Basalt errichtet.

 

Altstadt von Aleppo

Im 3. Jahrhundert vor Christus wurde Aleppo schachbrettartig angelegt. Damals bildete der griechische Marktplatz, die sogenannte Agora, den Mittelpunkt der Stadt. Hier steht heute die große Omayadenmoschee und die größte Karawanserei Aleppos, der Khan al Wazir, die im 17. Jahrhundert erbaut worden war.

 

Crac des Chevaliers und Qal’at Salah El-Din

Crac des Chevaliers und Qal’at El-Din sind mittelalterliche Burgen in Syrien, welche zur Zeit der Kreuzzüge (11. – 13. Jh.) entstanden und zu den aus dieser Zeit am besten erhaltenen Befestigungsanlagen im Nahen Osten zählen. „Crac des Chevaliers“ war die Festung der Johanniter und die „Festung Saladin“ die byzantinische Residenzburg. Sie beide sind architektonische Zeugnisse für die mehr als 300 Jahre andauernden Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen.

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