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Schweiz

Benediktinerkloster St. Gallen

Das Benediktinerkloster St. Gallen geht auf den Mönch Gallus zurück, der im Jahr 612 hier lebte. Hundert Jahre nach seinem Tod wurde an seinem Grab ein Kloster nach den Regeln des heiligen Benedikt gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Kloster zu einem geistigen Zentrum des Abendlandes. Die UNESCO erklärte im Jahr 1983 das Benediktinerkloster St. Gallen zum Weltkulturerbe.

 

Benediktinerkloster St. Johann in Müstair

Im Jahr 1983 ernannte die UNESCO das Benediktinerkloster St. Johann in Müstair zum Weltkulturerbe. Das Kloster wurde von Karl dem Großen gegründet. Bei Restaurierungsarbeiten entdeckten Kunsthistoriker unter dem Putz der Wände einen einzigartigen Freskenzyklus aus karolingischer Zeit über das Leben und Wirken Christi.

 

Altstadt von Bern

Die Altstadt von Bern wurde 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sie ist von Kriegen und Katastrophen weitgehend verschont geblieben und hat ihre friedfertige und freundliche Atmosphäre bis heute bewahrt. Bern liegt eingebettet zwischen Bergen und dem tief eingeschnittenen Aaretal.

 

Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina

In der Kulturlandschaft Albula/Bernina befindet sich die Welterbestätte Rhätische Bahn. Die grenzüberschreitende Bahnstrecke umfasst die Strecke zwischen Thusis und St. Moritz in Albula, welche 1904 eröffnet wurde und eine Länge von 67 km umfasst und die Anschlussstrecke nach Tirano in Bernina mit einer Länge von 61 km. Als technisches Denkmal konnte durch sie die hochalpine Landschaft erschlossen werden und somit gehört ihre Streckenführung, welche über 50 Tunnel und beinahe 200 Viadukten und Brücken geht, zu den eindrucksvollsten und einmaligsten der Welt.

 

Weinberg-Terrassen in Lavaux

Vom Château de Chillon bis hin zum Kanton Waadt erstrecken sich die Weinberg-Terrassen über 30 Km lang an der Hängen entlang des Genfer Sees. Bis ins 11. Jh. geht der Weinanbau zurück, zu der Zeit als die Benediktiner und Zisterzienser die Klöster in dieser Region regierten. Anhand der Weinberge ist eine fast tausendjährige Wechselwirkung von Mensch und Natur zu erkennen. Noch heute kann man die alten kulturellen Traditionen, dank der gut erhaltenen und lebendigen Kulturlandschaft, die über die Jahrhunderte hinweg von den Weinbauern gepflegt wird, betrachten.

 

La Chaux-de-Fonds und Le Locle

Die Städte des Kanton Neuenburg, La Chaux-de-Fonds und Le Locle, sind seit dem 19. Jahrhundert Zentren der Schweizer Uhrenindustrie. Die gesamte Stadtplanung wurde auf die Produktion und das Leben der Handwerker ausgerichtet. Davon zeugt das Stadtbild noch heute: Ateliers, Wohnungsbau und später Fabriken sind entlang der Straßen entstanden und bilden ein riesiges Schachbrettmuster mit einem ganz speziellen Flair.

 

Die drei Burgen von Bellinzona

Im Jahr 2000 erklärte die UNESCO den Burgenkomplex von Bellinzona zum Weltkulturerbe. Die Anlage besteht aus den Schlössern Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro.

 

Alpenregion Jungfrau mit Eiger und Mönch, Aletschgletscher und Bietschhorn

Die Alpenregion Jungfrau ist geprägt durch den Großen Aletschgletscher. Jährlich gehen die Gletscher jedoch auf Grund der Klimaerwärmung zurück. Unterhalb des Gletschers liegt das Naturschutzgebiet Aletschwald mit alpinen Pflanzen- und Tierarten und einem über 800 Jahre alten urtümlichen Nadelbaumbestand, den sogenannten Arven.

 

Monte San Giorgio

Der Monte San Giorgio erhebt sich pyramidenförmig im Südtessin über 1.096 Meter und ist wegen zahlreicher Fossilienfunde berühmt. Die in den Dolomitfels eingeschlossenen Schieferschichten aus dem Trias – vor 245 bis 230 Millionen Jahren – enthalten über 10.000 Fossilien, darunter äußerst seltene Arten von Meeressauriern und Fischen.

 

Schweizer Tektonikarena Sardona

Die Glarner Hauptüberschiebung ist das zentrale Element der Tektonikarena Sardona. Bei dieser Überschiebung, welche als bemerkenswertes Naturphänomen gilt, liegen alte Gesteine über neueren, was normalerweise genau andersrum ist. Verrucanogestein, welches mehr als 250 Millionen Jahre alt ist, wurde auf Flyschgestein, welches im Vergleich lediglich 35 bis 50 Millionen Jahre alt ist, geschoben. Für das Verständnis des Baus der Alpen galt diese Erkenntnis als Revolution zu Beginn des 20. Jh.

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