Tel. 0221-801952-0 | Mo. – Fr. 9:00 – 17:00 Uhr | Kontakt

Russland

Historisches Zentrum von Sankt Petersburg

Mit dem barock-klassizistischen Zentrum gehört Sankt Petersburg zu den schönsten Städten Europas. Peter der Große ließ sich eine neue Hauptstadt nach westlichem Vorbild erbauen: das sogenannte Venedig des Nordens. Komponisten wie Tschaikowski, Mussorgski und Schostakowitsch und berühmte Maler und Bildhauer prägten das Gesicht und die Atmosphäre dieser Stadt. Die Kanäle, Flüsse und Brücken verleihen der Weltstadt an der Newa einen eigenen Zauber, besonders während der berühmten ‚Weißen Nächte‘ .

 

Kirchen von Kishi Pogost (Insel Kishi im Onegasee)

Die Kirchen von Kishi Pogost befinden sich auf der Insel Kishi im Onegasee. Herausragendes Bauwerk ist die 35 Meter hohe Verklärungskirche, die von 22 Kuppeln bekrönt wird. Sie gilt als der kühnste erhaltene Holzbau Rußlands. Er wird dem legendären Baumeister Nestor zugeschrieben. Insgesamt befinden sich ca. 60 historische Holzbauten in Kishi.

 

Kreml und Roter Platz in Moskau

Seit dem 14. Jahrhundert war Moskau das Zentrum des russischen Reiches, und der Kreml die Residenz der Zaren. Diese vergrößerten ihn im Lauf der Jahrhunderte ständig und ließen ihre Paläste immer glanzvoller ausstatten. Der Kreml wurde zum Abbild und Sinnbild des ungeheuren Reichtums und der fast grenzenlosen Macht des Zarenreichs. Von hier herrschte einst Iwan der Schreckliche von seinem Elfenbeinthron aus über das russische Reich. Jahre später schritt an diesem Ort eine deutsche Prinzessin in prächtiger Robe zur Krönung, um als Zarin Katharina II. neue Länder zu erobern. In der Krönungskirche drängen sich Gläubige und Ungläubige vor den Ikonen. Ebenfalls befinden sich hier die Maria Verkündigungskathedrale und die Erzengelkathedrale, in der die Sarkophage der Zaren aufgebahrt sind.

 

Baudenkmäler von Nowgorod und Umgebung

Nowgorod wurde im Jahr 859 nach Christus gegründet und ist damit eine der ältesten Städte Russlands. Bereits im Mittelalter lebten hier mehrere zehntausend Einwohner. Unter der Herrschaft von Alexander Newski in der sogenannten Mongolenzeit war Nowgorod das Zentrum des Russischen Reiches und der Sitz des Großfürsten. Nowgorod ist umgeben von weitläufigen Moor- und Waldgebieten, in denen insbesondere Torf abgebaut wird. Sehenswert sind vor allem der eigene Kreml aus dem 11. Jahrhundert und zahlreiche Kirchen, darunter die Sophienkathedrale, die zweitälteste Kirche Russlands.

 

Geschichts- und Kulturdenkmäler auf den Solowetzky-Inseln am Weißen Meer

Der Mönch Sawwati, der Einsiedler German und der Mönch Sosimo waren die ersten bekannten Siedler auf den Solowetzky-Inseln im Weißen Meer. Kurze Zeit später wurden das erste Kloster und die ersten Kirchen erbaut. Im 16. Jahrhundert wurden die Holzkirchen durch steinerne Bauten ersetzt und die Verwandlungskathedrale, die Entschlafungskathedrale, sowie das Refektorium errichtet. Neben seiner religiösen Rolle hatte das Kloster in seiner Geschichte auch eine wichtige strategische Rolle. Im Jahr 1702 kam Peter der Große nach Solowki, um von hier seinen Krieg gegen die schwedischen Festungen im Onega-See zu führen. Als der Zar die Schweden vertrieben hatte, war Russlands Weg zur Ostsee frei.

 

Kathedrale von Wladimir, Klöster und Kirchen von Susdal und Kideksha

Die Kathedrale von Wladimir und die Klöster und Kirchen von Susdal und Kideksha wurden im Jahr 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im 11. Jahrhundert war Susdal die Residenz des Fürstentums in Rußland. Die spätere Hauptstadt Moskau gab es noch nicht. Der damalige russische Fürst von Wladimir ließ am Ufer des Flusses Kamenka den Kreml von Susdal errichten. Zum Kreml gehörte auch eine Kathedrale. Diese Kremlkirche von Susdal besitzt einen der bedeutendsten Kunstschätze in Russland: „Die goldenen Türen“, ein Meisterwerk aus dem 12. Jahrhundert. Ab dem 14. Jahrhundert verliert Susdal an politischer Bedeutung. Wie durch ein Wunder haben hier einige der ältesten russischen Kirchen die Wirren der russischen Geschichte unbeschadet überstanden. Darunter zu finden ist auch die Maria Schutz und Fürbitte Kirche an dem Fluß Nerl. Im Jahr 1165 wurde sie aus hellem Sandstein erbaut und ist ein sichtbares Zeichen russischer Frömmigkeit.

 

Befestigtes Kloster der heiligen Dreifaltigkeit und des heiligen Sergius in Sergiev Posad

Das befestigtes Kloster der heiligen Dreifaltigkeit und des heiligen Sergius in Sergiev Posad ist ein Beispiel eines orthodoxen Klosterkomplexes der aus dem 15. Jahrhundert stammt und bis zum heutigen Tag noch in Betrieb ist. Die Hauptkirche der Laure, der Mariahimmelfahrtdom, enthält das Grab von Boris Gudunov. Zu den Schätzen der Laure gehört die berühmte Ikone des Trinitatis.

 

Auferstehungskirche in Kolomenskoe

Die Auferstehungskirche in Kolomenskoe wurde im Jahr 1532 erbaut, um die Geburt von Prinz Tsar Ivan IV, dem späteren Ivan dem Schrecklichen, zu feiern.

 

Urwälder von Komi

Die Urwälder von Komi bedecken 3,28 Millionen Hektar Tundra und Alpentundra im Ural. Hier befinden sich noch weite Teile unberührter Nordwälder Europas. In diesen Weiten finden sich Espen, Birken, Torfmoore, Flüsse und Seen. Sie alle sind wichtige Elemente der Taiga.

 

Baikalsee

Der Baikalsee ist das größte Süßwasserreservoir der Erde. Er enthält ein Fünftel der gesamten Süßwasserreserven der Erde. Er liegt bei Irkutsk und ist mit 25 Millionen Jahren der älteste und mit 1.637 Metern der tiefste See der Welt. Der See ist 636 Kilometer lang und bis zu 80 Kilometer breit. Gespeist wird der Baikalsee von über 350 Flüssen und Bächen, die aus den umliegenden Gebirgen in den See fließen. Einziger Abfluss ist der Fluß Angara. Der Baikalsee weist eine einzigartige Flora und Fauna auf: zwei Drittel der 2.500 Tier- und Pflanzenarten sind endemisch, wie z. B. die Süßwasser-Robbe, die Nerpa, der Omul oder der Golomjanka.

 

Vulkanregion von Kamtschatka mit dem Naturpark Kluchevskoy

Die Vulkanregion von Kamtschatka ist aufgrund ihrer außergewöhnlichen Dichte von tätigen Vulkanen bekannt. Die Lage der Vulkane auf der Halbinsel Kamtschatka, zwischen Asien und dem Pazifik, verursachen eine rege vulkanische Aktivität. Neben ihrer geologischen Besonderheit weist diese Weltkulturerbestätte mit dem Naturpark Kluchevskoy eine Landschaft außergewöhnlicher Schönheit und einer großen Konzentration von Wildtieren auf.

 

Goldene Berge des Altai in Südsibirien

Die goldenen Berge des Altai befinden sich in Südsibirien. Der Altai erstreckt sich über Sibirien, Kasachstan, Mongolei und China. Der höchste Berg ist mit 4.506 Metern der Belucha im Zentral-Altai. Der Altai bildet die Wasserscheide zwischen Ob und Irtysch.

 

Westlicher Kaukasus

Die Weltkulturerbestätte des westlichen Kaukasus liegt ca. 50 Kilometer nordöstlich vom Schwarzem Meer. Diese 275.000 Hektar große Region ist eine der wenigen Bergregionen, die fast noch gänzlich vom Menschen unberührt ist. Dieses Gebiet zeichnet sich durch viele unterschiedliche Umweltsysteme aus, die eine reichhaltige Fauna und Flora hervorbringt. In dieser Region lebt der europäische Bison.

 

Kreml von Kazan

Die UNESCO ernannte im Jahr 2000 den Kreml von Kazan zum Weltkulturerbe. Der Kreml stammt aus der Zeit der muslimischen Herrschaft und wurde 1552 von Ivan dem Schrecklichen erobert. Nach der Eroberung wurde der Kreml der christlichen Sitz für die Wolga-Region. Die Anlage besteht aus zahlreichen historischen Gebäuden aus dem 10. bis 19. Jahrhundert und ist die einzige bis heute erhaltende tatarische Festung in Russland.

 

Kloster Ferapontov

Im Jahr 2000 erklärte die UNESCO das Kloster Ferapontov zum Weltkulturerbe. Das Kloster ist ein gut erhaltendes Beispiel eines russisch-orthodoxen Klosterbaus des 15. bis 17. Jahrhunderts. Die Wandmalereien in den Innenräumen des Klosters stammen von dem russischen Künstler Dionisys aus dem 15. Jahrhundert.

 

Kurische Nehrung

Die Kurische Nehrung ist eine 100 Kilometer lange Sandbank zwischen Klaipeda (zu deutsch Memel) und Kaliningrad (zu deutsch Königsberg), die je zur Hälfte zu Litauen und zu Russland gehört. Jedes Jahr findet in Nida (zu deutsch Nidden) das Thomas Mann-Festival statt, mit Lesungen, Diskussionen und Konzerten. Auf der Kurischen Nehrung befinden sich die höchsten Dünen Europas.

 

Naturschutzgebiet Zentral-Sikhote-Alin

Das Naturschutzgebiet Zentral-Sikhote-Alin umfasst drei Tier- und Landschaftsschutzgebiete der Bergregion im Südosten Russlands sowie einen Gebirgszug an der Küste des Japanischen Meers. In diesem Lebensraum haben sich zahlreiche Pflanzen- und Tierarten zurückgezogen, darunter der sibirische Tiger.

 

Altstadt von Jaroslawl

Am Zusammenfluss der Wolga und der Kotorosl liegt die historische Stadt Jaroslawl, ungefähr 250 km im Nordwesten von Moskau. Sie wurde im 11. Jh. zum Handelszentrum und ist wegen ihrer vielen Kirchen aus dem 17 Jh. berühmt. Die Kaiserin Katharina die Große sorgte 1763 für den Ausbau der Stadt, wobei ihr neoklassicher Stil dabei nicht verloren ging. Ebenfalls als Wahrzeichen der Stadt gilt das Kloster Spassky aus dem 16. Jh., welches das älteste des Hochwolgagebiets ist.

 

Struve-Bogen

Der Struve-Bogen, benannt nach Friedrich Georg Wilhelm von Struve (1793-1864), ist ein über 2820 km langgestrecktes Netz geodätischer Vermesseungspunkte.
Er wurde 1816 bis 1852 errichtet und erstreckt sich von von Fuglenes bei Hammerfest am Nordkap bis Staro-Nekrassowka bei Ismajil am Schwarzen Meer.
Der Struve Bogen wird seit seiner Errichtung zur exakten Bestimmung der Größe und Form der Erde mittels Triangulation benutzt. Er besteht aus insgesamt 265 Vermessungspunkte, welche sich in den Staaten Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldawien und Ukraine befinden und somit ein bemerkenswertes Beispiel für die international wissenschaftliche Zusammenarbeit darstellt.
Der Struve-Bogen ist das erste „wissenschaftliche Instrument“, welches in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.

 

Uvs-Nuur-Becken

Die UNESCO erklärte im Jahr 2003 das Uvs-Nuur-Becken zum Weltkulturerbe. Es umfasst eine Fläche von 1 Million Hektar und beinhaltet den Uvs-Nuur-See. Dieser See ist ein wichtiger Lebensraum für viele Wasser- und Seevögelarten.

 

Zitadelle, Altstadt und Festung von Derbent

Die zwischen zwei parallel verlaufenden Wällen am Ufer des Kaspischen Meeres angelegte Festung von Derbent wurde im 5. bis 6. Jahrhundert von den Persern gegründet. Zitadelle, Altstadt und Verteidigungsanlagen von Derbent waren Teil des nördlichen Grenzwalls des Sassanidenreiches. Derbent besaß noch bis weit ins 19. Jahrhundert große strategische Bedeutung.

 

Naturreservat Wrangel-Insel

Das Naturreservat Wrangel-Insel im Nordpolarmeer vor der Küste Sibiriens umfasst die beiden Inseln Wrangel und Herald. Die Insel Wrangel war während der Eiszeit nicht vergletschert. Dies führte zu einem außergewöhnlichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die Insel ist Brutstätte gefährdeter Zugvögel, besitzt die weltweit größte Population von Walrossen, die größte Dichte von Polarbären und ist ein wichtiger Lebensraum für Grauwale und Wandervögel.

 

Kloster Novodevichy

Das Novodevichy-Kloster im Südwesten Moskaus ist im Moskauer Barock des 16. und 17. Jahrhundert errichtet worden. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Geschichte des Kremls verbunden und wurde von der Zarenfamilie und dem russischen Adel genutzt.

nach oben