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Portugal

Stadtzentrum von Angra do Heroísmo auf der Azoren-Insel Terceira

Die Stadt von Angra do Heroísmo auf der Azoren-Insel Terceira diente über 300 Jahre lang als Knotenpunkt zwischen der neuen und der alten Welt. Sie war Versorgungshafen für die Entdecker und diente als Zwischenstation für die mit Schätzen beladenen Karavellen.

 

Hieronymuskloster und Turm von Belém in Lissabon

Hieronymuskloster und Turm von Belém in Lissabon sind wichtige Zeugen der Kolonisierung Amerikas durch die Portugiesen. Im Jahr 1516 wurde der Turm von Belém als Leuchtturm in der Mündung des Tejo errichtet. Er sollte die Kapitäne der reichbeladenen Schiffe wieder in ihrer Heimat willkommen heißen – unter ihnen auch Vasco da Gama, der mit kostbaren Gewürzen von seinen Entdeckungsreisen nach Hause zurückkehrte. Im Jahr 1517 ließ König Manuel I. das weißstrahlende Hieronymitenkloster nahe des Tejoufers errichten. Es sollte die königliche Macht und den unbeschreiblichen Reichtums Portugals symbolisieren.

 

Kloster Batalha

Das Kloster Mosteiro de Santa Maria da Vitória in Batalha stammt aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Es wurde zum Dank für den Sieg Portugals über das Königreich Kastilien in der Schlacht von Aljubarrota errichtet.

 

Christuskloster in Tomar

Im Christuskloster in Tomar befindet sich die sogenannte Charola, die ursprüngliche Gebetskapelle der Tempelritter, die zugleich der älteste Teil der Klosteranlage ist. Sie wirkt, aufgrund ihrer starken Stützpfeiler und der mit Zinnen bestückten Terrasse, wie eine Festung. Die Charola bildet den Kern der Klosteranlage. Die zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert entstandenen Anbauten fügen sich harmonisch an die Charola an.

 

Historisches Zentrum von Evora

Die Gründung der Stadt Evora geht auf die Zeit der römischen Besatzung zurück. Darauf deutet u.a. der noch gut erhaltene Diana Tempel mit seinen monumentalen Säulen hin. Sehenswürdigkeiten von Evora sind auch die im Zentrum stehende Kathedrale „Se“, der ehemalige Königssitz „Paço dos Condes de Basto“, die seit dem 15. Jahrhundert existierende Universität, das Stadtzentrum „Praça do Giraldo“ und die „Casa dos Ossos“ – das sogenannte Haus der Knochen.

 

Kloster Alcobaça

Das Kloster der Heiligen Maria von Alcobaça wurde im 12. Jahrhundert von König Alfons I. gegründet. Es liegt nördlich von Lissabon und ist, aufgrund seines Architekturstils und der Schönheit der Baumaterialien, ein Meisterwerk der Gotischen Kunst.

 

Kulturlandschaft Sintra

Der Pena-Palast in den Bergen von Sintra ist das Werk von Ferdinand von Sachsen-Coburg-Gotha, dem späteren König Fernando II. Das bunte Märchenschloss mit seinem Park gehört zu den ersten romantischen Ensembles in Europa und vereint sämtliche Baustile, die jemals in Portugal wirksam waren. Pena ist das portugiesische Neuschwanstein, bis heute ein magischer Ort, eine mystische Enklave.

 

Historisches Zentrum von Porto

Das historische Zentrum von Porto wurde 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Stadt liegt am Delta des Flusses Douro. Zahlreiche Gebäude, wie die Kathedrale, die Börse oder die Kirche Santa Clara legen Zeugnis über den Reichtum der Stadt ab.

 

Prähistorische Felsritzungen im Tal von Coa

Die prähistorischen Felszeichnungen im Tal von Coa wurden in den Jahren 22.000 bis 10.000 vor Christus angebracht und sind ein beeindruckendes Beispiel für diese Art der künstlerischen Aktivität.

 

Lorbeerwald Laurisilva von Madeira

Der Lorbeerwald Laurisilva von Madeira wurde 1999 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Er ist der größte noch existierende Lorbeerwald und besteht aus 90% Primärwald. Hier finden sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die nur hier vorkommen.

 

Weinregion Alto Douro

In der Weinregion Alto Douro wird seit fast 2.000 Jahren der Weinbau betrieben. Durch diese Form der landwirtschaftlichen Nutzung ist in diese Region eine beeindruckende Kulturlandschaft entstanden.

 

Historisches Zentrum von Guimaraes

Als Wiege der Nation von Portugal gilt das historische Zentrum Guimaraes im Norden von Portugal. Die ersten Siedlungen gehen bis in die Keltenzeit zurück. Guimaraes war der Stamm- und Adelssitz der ältesten Familiendynastien in Portugal, war Geburtsort des ersten portugiesischen Königs Alfons I und wurde im 12. Jahrhundert die erste Hauptstadt von Portugal. Das historische Zentrum von Guimaraes wurde im Jahr 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Dieser Ort wird mit der Entstehung der portugiesischen nationalen Identität im 12. Jahrhundert in Verbindung gebracht. Guimaraes ist ein Beispiel für die Entwicklung einer mittelalterlichen Siedlung hin zu einer modernen Stadt.

 

Weinbaukultur der Insel Pico

Am nordwestlichen Rand der Azoreninsel Pico hat sich die lebensfähige und authentische Weinbaukultur der Insel Pico bewahrt. Der jungvulkanische Boden von Pico, auf weiten Strecken völlig ohne Humusdecke, lässt kaum Landwirtschaft zu. Die rund 15.500 Bewohner müssen einen grossen Teil ihres Lebensbedarfes von den Nachbarinseln einführen. Umfangreich ist allein der Weinbau an den mühevoll bearbeiteten Hängen des Pico Alto. Der einst bedeutende Walfang wird nicht mehr betrieben. Der weit sichtbare Pico Alto ist mit einer Höhe von 2.351 m nicht nur der höchste Gipfel des Archipels, sondern gleichzeitig die höchste Erhebung ganz Portugals.

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