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Oman

Festung Bahla

Oman ist das Ursprungsland des Weihrauches, der eins kostbarer als Gold war. Die Sultane des Oman herrschten über einem wohlhabenden handelnden Reich, das von der Küste von Ostafrika bis zur Spitze des indischen Kontinentes reichte. Nicht weit von der Hauptstadt entfernt, liegt die Oase Bahla. Hier finden sich die Ruinen der Festung Bahla, deren Wände aus tönernen Ziegelsteinen errichtet wurden und die Jahrhunderte überdauert haben.

 

Festung Bat mit bronzezeitlicher Siedlung Al-Khutm und Totenstadt Al-Ayn

Die Festung Bat mit der bronzezeitlichen Siedlung Al-Khutm und der Totenstadt Al-Ayn befindet sich im Landesinneren von Oman. Diese Stätten sind das besterhaltende Siedlungsgebiet aus der Necropolis (3.000 Jahre vor Christus) in der Welt.

 

Weihrauchbäume des Wadi Dawkah und Stätten des Weihrauchhandels in Dhofar

Die Weihrauchbäume des Wadi Dawkah und die Stätten des Weihrauchhandels in Dhofar wurden im Jahr 2000 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Das aromatische Harz des Boswellia sacra Baumes zählte zu den begehrtesten Handelsgütern der antiken Welt. In der Region Dhofar im Süden des Sultanats Oman wird bis heute Weihrauch gewonnen. In den Trockentälern ritzen Beduinen die knorrigen Bäume, um nach einigen Tagen das Harz zu ernten; verkauft wird es im Weihrauch-Souk von Salalah. Von der Blütezeit des Weihrauchhandels künden indes nur noch Ruinenstädte: Häfen wie Samharam und al-Balid verdienten am Seehandel, Oasen wie Wubar wurden als Karawanenstationen reich und mächtig.

 

Aflaj-Bewässerungssystem

Das Aflaj-Bewässerungssystem befindet sich im Sultanat Oman und ist ein zum Teil unterirdisch verlaufendes, weit verzweigtes Kanalsystem. Mehr als 2500 Jahre regelte es die Wasserversorgung im iranischen Hochland und hat noch heute eine große Bedeutung für die Landwirtschaft. Das Kanalsystem sicherte eine angemessene Verteilung des seltenen Wasssers, um dessen Fortbestand zu gewährleisten, und führte es dafür kilometerlang aus den unterirdischen Quellen zu den Feldern und Bewohnern der Städte. Stellvertretend für die insgesamt noch 3000 funktionierenden Kanalsysteme im Oman wurden 5 Aflay-Kanäle für die Welterbeliste ausgewählt.

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