Tel. 0221-801952-0 | Mo. – Fr. 9:00 – 17:00 Uhr | Kontakt

Mexiko

Mexico (historisches Zentrum) und Xochimilco

Mexico-City ist heute eine der größten Städte der Welt. Sie wurde von der Kultur der Azteken und der Spaniern gleichermaßen geprägt. Als die spanischen Eroberer die Hauptstadt des Azteken- reiches, Tenochitlan, eroberten, zerstörten sie die Stadt bis auf die Grundmauern. Über den Ruinen erbauten sie das neue Mexico, die Hauptstadt des Vizekönigreichs Neuspanien. Im Süden von Mexico City liegen die schwimmenden Gärten von Xochimilco. Die Azteken zogen hier Kanäle, auf denen Flöße befestigt wurden. Diese Flöße wurden mit Blumen und Gemüse bepflanzt, das zur Versorgung der nicht weit entfernten Stadt Tenochtitlan bestimmt war. Mit insgesamt 180 Kilometer Wasserstrassen sind die schwimmenden Gärten bis zum heutigen Tag ein wahres botanisches Labyrinth.

 

Präkolumbische Stadt und Nationalpark von Palenque

Die präkolumbische Stadt und der Nationalpark von Palenque liegt im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. Bekannt ist Palenque für die sich dort befindende Maya-Pyramide, die sogenannte Pyramide der Inschriften, sowie die zentrale Palastanlage mit einem einzigartigen restaurierten Turm.

 

Präkolumbische Stadt Teotihuacán

Die präkolumbische Ruinenstadt war einst die größte Stadt des amerikanischen Kontinents. Sie liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich von Mexiko-City. Teotihuacán ist ein aztekischer Name und bedeutet Platz der Götter. Auf ihrem Höhepunkt umfasste die Stadt über 13 Quadratkilometer und hatte eine Einwohnerschaft von über 150.000 Menschen. Der Handel mit anderen Regionen Mesoamerikas war bedeutend, unter anderem mit dem wichtigen Stein Obsidian. Nach 650 verfiel Teotihuacán als Großmacht und wurde um das Jahr 750 endgültig verlassen. Die archäologische Erforschung wurde ab dem Jahr 1905 von Leopoldo Batres systematisch durchgeführt. Zum hundertjährigen Jubiläum der mexikanischen Unabhängigkeit im Jahr 1910 wurde die Sonnenpyramide restauriert. Die breite Hauptstraße der Anlage ist mehr als einen Kilometer lang und wird Avenida de los Muertes – die Allee der Toten – genannt, da die Azteken den Ort für eine Grabstätte hielten. Sie führt vom Tempel des Quetzalcoatl zur Mondpyramide, an ihr liegt auch die riesige Sonnenpyramide. Die Sonnenpyramide ist die drittgrößte Pyramide der Welt, sie ist 70 Meter hoch und hat eine Grundfläche von 222 Quadratmeter. Am Tempel des Quetzalcoatl befinden sich Schlangenmotive der Gottheit. Quetzalcoatl wird meist als gefiederte Schlange dargestellt.

 

Historisches Zentrum von Puebla

Puebla wurde im 16. Jahrhundert zu Füßen des Vulkans Popocatépetl von spanischen Mönchen gegründet. Der historische Kern von Puebla zeugt mit seinen vielen Kirchen und Klöstern noch vom Geist der Gründerzeit.

 

Biosphärenreservat Sian Ka’an

Das Biosphärenreservat Sian Ka’an befindet sich an der Ostküste von Yucatan. In der Maya Sprache bedeutet Sian Ka´an „Ursprung des Himmels“. Das Reservat enthält tropischen Regenwald, Mangroven und ein großes Küstengebiet mit einem Korallenriff. Die reiche Flora und Fauna umfasst mehr als 300 unterschiedliche Spezien.

 

Historisches Zentrum und Bergwerksanlagen von Guanajuato

Das historisches Zentrum und die Bergwerksanlagen von Guanajuato wurden im Jahr 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Guanajuato ist eine der legendären Silberstädte des Mittleren Nordens, die einen Teil des Spanischen Reichtums in der frühen Neuzeit ausgemacht haben und enthält noch sehr viel Architektur aus dieser Zeit. Die Stadt ist in ein enges Gebirgstal gebaut und hat enge, verwinkelte Straßen.

 

Ruinen von Chichen-Itza

Die Ruinen von Chichen-Itza sind herausragende Zeugnisse der Maya Zivilisation in Yucatan, die dort vom 10. bis 15. Jahrhundert herrschten. Ihre Bauwerke, die zu den wichtigsten in der mittelamerikanischen Architektur gehören, verdeutlichen einen toltekischen Einfluss auf die Maya-Kultur.

 

Altstadt von Morelia

Die Altstadt von Morelia wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Sie ist ein herausragendes Beispiel urbaner Stadtplanung, die die Ideen der spanischen Renaissance mit den meso-amerikanischen Erfahrungen kombiniert, wie man eine Siedlung an den Hängen eines Hügels errichtet. Mehr als 200 historische Gebäude spiegeln die architektonische Geschichte der Stadt wieder. Sie enthalten Elemente der Renaissance, des Barock und der Neoklassik. Morelia war Geburtsstadt mehrerer wichtiger mexikanischer Persönlichkeiten. Die Stadt spielte immer wieder in der mexikanischen Geschichte eine wichtige Rolle.

 

Präkolumbische Stadt El Tajin

Die präkolumbische Stadt El Tajin wurde im 1. Jahrhundert vor Christus von den Totonaken gegründet. El Tajin war dem Gott des Windes Huracan, und dem Gott des Blitzes Tajín geweiht. Die Blütezeit von Tajin war von 700 bis 900 nach Christus. Um 1200 wurde die Stätte wieder verlassen.

 

Lagune von El Vizcaino (Schutzgebiet für Wale)

Die Lagune von El Vizcaino ist als Schutzgebiet für Wale ausgewiesen. Sie befindet sich bei der Halbinsel von Californien. Die Küstenlagunen von Ojo de Liebre und San Ignacio sind wichtige Fortpflanzungsgebiete des Grauwales, des Seelöwen, des Seeelefanten und des Blauwales. Die Lagunen sind auch Lebensraum von 4 vom aussterben bedrohten Meeresschildkröten.

 

Altstadt von Zacatecas

Zacatecas ist die berühmteste und reichste der mexikanischen Silberstädte und trug einen guten Teil zum spanischen Reichtum der frühen Neuzeit bei. Die Ausbeutung der indianischen Arbeitskräfte ist legendär. Die Stadt ist für ihre koloniale Architektur bekannt; die Kathedrale ist in einem üppigen spätbarocken Stil, der als Churrigaresk bekannt ist und Ende des 18. Jahrhunderts in Mexiko sehr beliebt war.

 

Felszeichnungen in der Sierra de San Francisco

Die Felszeichnungen in der Sierra de San Francisco stammen aus den Jahren 100 vor Christus bis 1300 nach Christus von einer Kultur, die nach dem Jahr 1300 verschwand. Dieses Volk hat eine herausragende Ansammlung von Felszeichnungen hinterlassen. Aufgrund der Abgeschiedenheit des Ortes und der trockenen Luft sind die Zeichungen erstaunlich gut erhalten geblieben. Es werden menschliche Figuren und Tierarten dargestellt. Ihre Zusammenstellung, ihre Größe und ihre präzise Darstellung machen sie zu einzigartigen Zeugnissen einer frühen künstlerischen Tätigkeit auf dem Amerikanischen Kontinent.

 

Klöster des 16. Jh. an den Hängen des Popocatepetl

Bei den Klöstern des 16. Jahrhunderts an den Hängen des Popocatepetl handelt es sich um 14 Klöster, die ausgezeichnet erhalten sind und den typischen Architekturstil haben, den die ersten franziskanischen, dominikanischen und augustinischen Missionare aus Europa mitbrachten.

 

Präkolumbische Stadt Uxmal

Die präkolumbische Stadt Uxmal auf der Halbinsel Yucatan wurde im Jahr 700 nach Christus von den Maya gegründet. Hier lebten bis zu 25.000 Einwohner. Die Ausrichtung der Gebäude und die Art der Gebäude lassen auf ein grundlegendes Verständnis der Astronomie bei den Maya schließen. Die zeremoniellen Stätten von Uxmal, Kabah, Labna und Sayil werden als Hochburgen der Maya-Kunst und Architekt angesehen.

 

Denkmalensemble von Querétaro

Santiago de Querétaro ist bekannt für ihre koloniale Architektur. Sie spielt in der mexikanischen Geschichte eine wichtige Rolle. Das Haus von Doña Josefa Ortíz, genannt La Corregidora war ein konspirativer Treffpunkt für die Führer der Unabhängig- keitsbewegung im Jahre 1810. Im Jahr 1917 wurde hier die erste Verfassung nach der Mexikanischen Revolution ausgearbeitet.

 

Cabañas-Hospiz in Guadalajara

Das Cabañas-Hospiz in Guadalajara wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut, um Waisenkindern und alten Menschen Schutz zu geben. Dieser bemerkenswerte Komplex, der einige ungewöhnliche Einrichtungen enthält, die extra für die Bedürfnisse der schutzbedürftigen Menschen erbaut wurden, war einzigartig für seine Zeit. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Kapelle mit wunderschönen Wandzeichnungen, den sogenannten Murals verschönert. Sie gelten als Meisterwerke der mexikanischen Kunst und stammen von José Clemente Orozco, einer der bedeutesten mexikanischen Künstler dieser Gattung.

 

Archäologische Stätten von Paquimé in Casas Grandes

Die archäologischen Stätten von Paquimé in Casas Grandes spielten eine bedeutende Rolle im Handel und im kulturellen Austausch zwischen den Pueblo Kulturen der südwestlichen Vereinigten Staaten von Amerika und dem nördlichen Gebiet von Mexiko. Die großflächigen Überreste geben ein klares Zeugnis einer Kultur, die sich an die wirtschaftlichen Verhältnisse perfekt angepasst hatte. Mit der spanischen Eroberung verschwand diese Kultur.

 

Archäologische Stätte Xochicalco

Die archäologische Stätte Xochicalco ist ein aussergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel eines befestigten politischen und religiösen Zentrums aus der Zeit von 650 bis 900 Jahre nach Christus. Es entstand nach dem Zusammenbrechen bedeutender meso-amerikanischer Stätten wie Teotihuacan, Monte Albán, Palenque und Tikal.

 

Inseln und Schutzgebiete des Golfes von Kalifornien

Zwischen Mexiko und der Halbinsel Niederkalifornien befindet sich das Nebenmeer des Pazifiks, der Golf von Kalifornien, mit einer Größe von 160.000 km². Der Cortes-See, wie der Golf von Kalifornien auch genannt wird, beheimatet neben 244 Inseln und einigen Küstengebieten auch ein einmaliges und reiches Ökosystem. Neben einer Vielzahl endemischer Pflanzen und Tiere, sind eine Menge wandernde Tierarten wie der Kaliforinische Grauwal, der Buckelwal, die Lederschildkröte, der Mantarochen und der Bogenstirn-Hammerhai aufzufinden.

 

Agavenlandschaft und historische Tequila-Produktionsstätten

Die Region zwischen dem Vulkan Tequila und dem Rio Grande wird seit dem 16. Jh. von der Agavenlandschaft und den historischen Tequila-Produktionsstätten landschaftlich wie auch kulturell geprägt. Die Verbindung von Traditionen Mittelamerikas und Europas in Technick und Kultur hat bei der Architektur, sowie in der Literatur, Film und Musik beeindruckende Formen hevorgebracht.

 

Historische Stadt und Festung von Campeche

Campeche ist eine Hafenstadt aus der spanischen kolonialen Epoche in der Neuen Welt. Die Stadtmauern und Befestigungsanlagen von damals sind bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Sie wurden erbaut, um die Stadt und den Hafen vor Piratenangriffen zu schützen.

 

Maya-Stadt Calakmul (Campeche)

Die antike Maya-Stadt Calakmul im Bundesstaat Campeche war ein Zeremoniazentrum der Maya. Pyramidenförmige Tempelbauten, Gräber, Steinhäuser und Straßen aus der klassischen Epoche zeugen von der hochentwickelten Stadtkultur der Maya.

 

Franziskanermissionen in der Sierra Gorda in Querétaro

Die Franziskanermissionen der Sierra Gorda im Bundesstaat Querétaro wurde Mitte des 18. Jahrhunderts während der letzten Phase der Christianisierung Mexikos erbaut. Die Kirchenfassaden wurden von Missionaren und von Indios mit christlichen und indianischen Motiven reich verziert. Die ländlichen Siedlungen, die die Missionen umgeben, haben ihren ursprünglichen Charakter bewahrt.

 

Haus und Studio von Luís Barragán

Das Haus und Studio von Luís Barragán wurde im Jahr 1948 in Mexico City erbaut. Es repräsentiert ein herausragendes Beispiel der kreativen Arbeit des Architekten nach dem 2. Weltkrieg. Auf 1.161 Quadratmetern vereinigt Barragan moderne mit traditioneller Kunst und führt beide zu einer neuartigen Synthese, die großen Einfluss auf die Architektur des 20. Jahrhunderts hatte.

 

Festung San Miguel de Allende und Wallfahrtskirche Jesús de Nazareno in Atotonilco

Im 16. Jh. wurde die Festung San Miguel de Allende erbaut. Im 18 Jh. hatte sie ihre Blütezeit, da zu dieser Zeit ihre außerordentlich religiösen und profanen Gebäude im Stil des mexikanischen Barocks entstanden. Die Stadt galt außerdem als kultureller Austauschspunkt zwischen Spaniern, Kreolen und Indios. Die Doktrin des heiligen Ignatius von Loyola, dem Gründer des Jesuitenordens, inspirierte die Wallfahrtskirche Jesùs de Nazareno in Atotonilco, welche für den Austausch zwischen Kulturen Europas und Lateinamerikas steht. Als Meisterwerk des mexikanischen Barocks gelten vor allem die Wandmalereien der Kirche.

 

Denkmalbereich von Tlacotalpan

Tlacotalpan wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts am Golf von Mexiko gegründet. Der ursprüngliche Stadtplan ist mit weiten Straßen, kolonialen Häusern, großen Bäumen und weiten öffentlichen Plätzen weitestgehend erhalten geblieben. Tlacotalpan wurde 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Universitätscampus der Universidad Nacional Autónoma de México

Der Universitätscampus der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) wurde von 1949 bis 1952 im Süden der Stadt Mexico gebaut und ist beispielhaft für die moderne Architektur. Mehr als 60 Künstler, Architekten und Ingenieure haben an diesem Projekt gearbeitet un nun gilt sie für den Modernismus in Lateinamerkika als Ikone. Es wurde dabei besonderer Wert auf Urbanimus, Architektur, Landschaftsdesign, sowie auf die vorhispanischen Geschichte und traditionelle bildene Künste Mexikos gelegt.

 

Biosphärenreservat Mariposa Monarca

Das Biosphärenreservat Mariposa Monarca, benannt nach dem Monarchfalter (Mariposa Monarca), befindet sich in einem Gebirge etwa 100 Kilometer im Nordwesten der Stadt Mexiko. Auf 56 259 Hektaren sammeln sich jeden Herbst Millionen, vielleicht eine Milliarde Schmetterlinge aus den breiten Gebieten Nordamerikas in dem Naturreservat an. Sie färben die Bäume orange und lassen die Zweige unter ihrem Gesamtgewicht biegen. Im Frühling wandern die Schmetterlinge 8 Monate lang nach Ost-Kanada und zurück nach Mexiko.

 

nach oben