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Madagaskar

Naturschutzgebiet Tsingy de Bemaraha

Das Naturschutzgebiet Tsingy de Bemaraha stellt einer Besiedelung bis heute eine natürliche Barriere entgegen: bizarre, nadelförmige Felsformationen. Wind- und Regenerosion haben aus Korallenriffen zahllose, bis zu 30 Meter hohe, Felsspitzen geformt. Bis heute ist das Gebiet mit seinen Höhlen, Schluchten und Flüssen in weiten Teilen unzugänglich und kaum erforscht. Die wenigen Einheimischen die am Rande der Tsingys leben, begegnen dem abweisenden Felsmassiv mit Ehrfurcht. Fast niemand wagt es in die von messerscharfen Zinnen bewachten Schluchten einzudringen.

 

Königshügel von Ambohimanga (Blauer Hügel)

Der Königshügel von Ambohimanga – auch bekannt als Blauer Hügel – nahe der Hauptstadt Antannarivo war vor 200 Jahren Sitz des Palastes der Merina-Könige, die fast ganz Madagaskar beherrschten. Er gilt als Geburtsort des Staates Madagaskar und als heilige Stätte. Die Zitadelle des aus Palisanderholz erbauten Palastes wird noch heute für rituelle Ahnenverehrungen genutzt.

 

Regenwälder von Atsinanana

Über sechs Nationalparks im Osten der Insel erstrecken sich die Regenwälder von Atsinanana. Für die Erhaltung des natürlichen Ökosystems und der einmaligen biologischen Vielfalt auf Madagaskar spielen sie eine sehr wichtige Rolle. Das Natursschutzgebiet beheimatet zahlreiche seltene Tierarten, von denen 72 vom Aussterben bedroht sind. Heimisch sind auf Madagaskar allein 25 Arten von Lemuren.

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