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Litauen

Altstadt von Vilnius – Wilna

Die Altstadt von Vilnius / Wilna wurde im Jahr 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Vom 13. bis 18. Jahrhundert war Vilnius das politische Zentrum von Litauen und nahm entscheidenden kulturellen Einfluss auf die Entwicklung in Osteuropa. Heute sind hier noch zahlreiche Bauten der Gotik, der Renaissance, des Barock und der Klassik zu finden.

 

Kurische Nehrung

Die Kurische Nehrung ist eine 100 Kilometer lange Sandbank zwischen Klaipeda (zu deutsch Memel) und Kaliningrad (zu deutsch Königsberg), die je zur Hälfte zu Litauen und zu Russland gehört. Jedes Jahr findet in Nida (zu deutsch Nidden) das Thomas Mann-Festival statt, mit Lesungen, Diskussionen und Konzerten. Auf der Kurischen Nehrung befinden sich die höchsten Dünen Europas.

 

Archäologische Stätte Kernave

Die archäologische Stätte Kernave zeugt von zehntausend Jahren menschlicher Besiedlung. Die im Mittelalter wichtige Stadt wurde im späten 14. Jahrhundert vom Deutschritterorden zerstört.

 

Struve-Bogen

Der Struve-Bogen, benannt nach Friedrich Georg Wilhelm von Struve (1793-1864), ist ein über 2820 km langgestrecktes Netz geodätischer Vermesseungspunkte.
Er wurde 1816 bis 1852 errichtet und erstreckt sich von von Fuglenes bei Hammerfest am Nordkap bis Staro-Nekrassowka bei Ismajil am Schwarzen Meer.
Der Struve Bogen wird seit seiner Errichtung zur exakten Bestimmung der Größe und Form der Erde mittels Triangulation benutzt. Er besteht aus insgesamt 265 Vermessungspunkte, welche sich in den Staaten Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldawien und Ukraine befinden und somit ein bemerkenswertes Beispiel für die international wissenschaftliche Zusammenarbeit darstellt.
Der Struve-Bogen ist das erste „wissenschaftliche Instrument“, welches in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.

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