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Libanon

Ruinen der Omeyaden-Stadt Anjar

Die Ruinen der Omeyaden Stadt Anjar stammen aus dem 8. Jahrhundert. Hier ließ der Kalif Walid sich und seinen Nachfahren prächtige Paläste und Anlagen errichten.

 

Ruinen von Baalbek

Baalbek ist eine Stadt im Osten des Libanons zwischen den Flüssen Litani und Asi. Der Name Baal bezieht sich auf den Sonnengott, den die Griechen mit ihrem Gott Helios gleichgesetzt haben. Zu den Überresten von Baalbek zählen der große Sonnentempel, der Jupitertempel, der Bacchustempel und der kleine Venustempel. Weiterhin sind von einer christlichen Basilika aus dem 4. Jahrhundert nach Christus noch Gebäudeteile erhalten. Im Jahr 1984 wurden die Ruinen von Baalbek von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Ruinen von Byblos

Die Ruinen von Byblos befinden sich in den über 3.000 Meter hohen Bergen des Libanongebirges. Seit über 7.000 Jahren ist Byblos ununterbrochen besiedelt und zählt zu den ältesten Städten der Welt. In der Antike war das Libanongebirge für seine Zedernwälder bekannt. Die ägyptischen Pharaonen brauchten das wertvolle Holz für den Bau ihrer Flotten und für den Bau der Pyramiden. Die zahlreichen Handelsaktivitäten von Byblos bildeten die Grundlage für die Erfindung des ersten Buchstaben. Byblos wird zum Geburtsort der Schrift und des Alphabets aus 22 Zeichen. Neben der enormen Handelstätigkeit entwickelte sich Byblos zum kulturellen und spirituellen Zentrum. Die ägyptische Herrschaft wird abgelöst durch die Assyrer, die Perser, die Griechen und die Römern. Alle Zivilisationen haben im Laufe der Zeit ihre Spuren auf dem Areal der alten Stadt Byblos hinterlassen.

 

Ruinen von Tyros

Tyros war eine der wichtigsten Städte der Phönizier. Sie liegt in der Nähe der heutigen Stadt Sur im Süden von Libanon. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 12. Jahrhundert vor Christus als Seehandelsmetropole. Der Handel von Tyros und anderen phönizischen Städten erfasste den gesamten Mittelmeerraum und den Westatlantik von den Kanarischen Inseln bis Großbritannien. Alexander der Große eroberte Tyros im Jahr 332 vor Christus. Dadurch wurde der langsame Niedergang der Stadt eingeläutet, die auch ihre politische Eigenständigkeit nicht wiederherstellen konnte.

 

Wadi Qadisha (Heiliges Tal) und Wald der Libanonzedern (Horsh Arz el-Rab)

Das Wadi Qadisha (Heiliges Tal) ist aufgrund seiner frühen Besiedlung durch christliche Klöster von hoher geschichtlicher Bedeutung. Die alten Klöster stehen verstreut in einer rauen Landschaft. In der Nähe befinden sich die Reste der berühmten Libanonzedernwälder (Horsh Arz el-Rab). In der Antike wurde das Holz der Zedern für den Bau von Schiffen und großen religiösen Bauwerken, wie den ägyptischen Pyramiden oder dem Tempel von Jerusalem benötigt.

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