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Kuba

Altstadt und Festungsanlagen von Havanna

Havanna wurde im Jahr 1515 von dem Konquistador Diego Velázquez de Cuellar in der Nähe der heutigen Stadt Batabanó gegründet. Die Stadt entwickelte sich aufgrund der überaus günstigen Lage zu einem wichtigen Handels- und Militärhafen. In den Jahren 1538 – 1555 war Havanna Ziel von Piratenangriffen. Im Jahr 1762 wurde sie schließlich von Großbritannien erobert und später gegen Florida eingetauscht. Nachdem sie wieder in spanischem Besitz war, wurde sie zu einer der stärksten befestigten Städte in Amerika ausgebaut.

 

Historisches Stadtzentrum von Cienfuegos

Die Kolonialstadt Cienfuegos wurde im Jahre 1819 gegründet. In dieser Zeit wurde die Insel Kuba von den Spaniern regiert, allerdings wurde sie zuvor von Einwanderern französischen Ursprungs kolonisiert. Im Laufe der Zeit wurde Cienfuegos zu einem Handelzentrum für Zuckerrohr, Tabak und Kaffee. Die Architektur dieser Stadt an der Karibikküste in Südkuba, mitten in der Zuckerrohr-, Mango-, Tabak- und Kaffeebauzone, war zuerst neoklassischen Stils, wurde dann aber eklektischer, obwohl die Stadt ihre gesamte Harmonie erhalten hat. Unter den interessantesten Denkmälern befinden sich das Regierungshaus, die San Lorenzo Schule, das bischöfliche Palais, der Palast Ferrer, das ehemalige Gymnasium und einige Häuser. Cienfuegos ist das erste und eines der bemerkenswertesten Beispiele einer Stadt, die die vom 19ten Jahrhundert in Südamerika entwickelten modernen Begriffe von Hygiene und Ordnung in Städtebau zeigt.

 

Stadt Trinidad und Zuckerfabriken im Valle de los Ingenios

Die Stadt Trinidad liegt an der Südküste nahe der Stadt Cienfuegos. Sie gilt als Kubas koloniale Vorzeigestadt. Diego Velasquez, der erste Gouverneur der Insel, gründete die Stadt 1514, in der Hoffnung in den nahe gelegenen Flüssen Gold zu finden. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht und bis ins 18. Jahrhundert überlebte Trinidad vor allem vom Schmuggel. Zu Wohlstand kam die Stadt durch den Anbau von Zucker. Die Zuckerbarone versuchten mit dem Luxus und dem Baustil Havannas zu konkurrieren. Die Zuckerfabriken im Valle de los Ingenios wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

 

Burg San Pedro de la Roca in Santiago de Cuba

Die Burg San Pedro de la Roca in Santiago de Cuba wurde im Jahr 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt Kubas, liegt im Südosten der Provinz Oriente.

 

Nationalpark Desembarco del Granma

Der Nationalpark Desembarco del Granma befindet sich im Südosten Kubas. Hier befinden sich die eindrucksvollen Klippen von Cap Cruz, die zu den interessantesten und schönsten Küstenklippen der amerikanischen Atlantikküste zählen. Die beindruckende Unterwasserwelt ist ebenfalls Kennzeichen dieser Region.

 

Kulturlandschaft Viñales-Tal

Die Kulturlandschaft Viñales-Tal liegt 200 Kilometer südwestlich von Havanna, in der Provinz Pinar del Rio. Hier ragen bizarre Kalksteinkegel aus der Ebene. Die stark bewachsenen Felsen waren einst die Säulen eines gewaltigen Höhlensystems, das sich vor 160 Millionen Jahren ausgeformt hatte. Im Lauf der Jahrtausende stürzten die meisten Höhlen auf Grund der starken Kalksteinverwitterung ein.

 

Historisches Zentrum von Camagüey

Eine der ersten sieben Stadtgründungen der Spanier auf Kuba war das historische Zentrum von Camagüey. Bis heute ist die Stadtstruktur aus dem Jahr 1528 erhalten.
Mit seinen Märkten und Plätzen, Serpentinenstraßen, Gässchen und unregelmäßigen Häuserblocks ist das Stadtgefüge nicht typisch für lateinamerikanische Kolonialstädte. Verschiedene Stilrichtungen wie der Klassizismus, Eklektizismus, Art Deco, Neokolonialstil und der Jugendstil prägen die heutige Architektur der Stadt.

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