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Korea (Süd)

Grottentempel von Sokkuran und Tempel von Pulguksa

Die Grottentempel von Sokkuran und die Tempel von Pulguksa gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Grotte Sokurran wurde im 8. Jahrhundert auf den Abhängen des Tohambergs erbaut. Sie enthält eine monumentale Skulptur von Buddha. Diese Skulptur gilt als Meisterwerk der buddhistischen Kunst im Fernen Osten. Der Tempel Pulguksa wurde im Jahre 752 errichtet und ist von hoher religiöser Bedeutung.

 

Tempel von Haeinsa Changgyong P’ango (Aufbewahrungsort der Tafeln der Tripitaka Koreana)

Im Tempel von Haeinsa Changgyong Pango werden die berühmten 81.340 Holzdruckplatten der Tripitaka Koreana aufbewahrt. Die Tafeln stammen aus der Goryeo-Zeit (935 – 1392 nach Christus) und gelten als eine der ältesten noch existierenden buddhistischen Schriften. Die Tempel von Haeinsa wurden 1488 errichtet. Die Anlagen sind mit ausgefeilten Belüftungssystemen versehen, so dass die Holzplatten unbeschadet die Zeit überstehen konnten.

 

Chongmyo Tempel

Der Chongmyo Tempel ist der älteste und authentischste unter den königlichen konfuziusanischen Tempeln, die bisher erhalten wurden. Der Tempel ist den Ahnen der Dynastie Choson geweiht. Diese regierten das Land von 1392 bis 1910.

 

Palast von Changdokkung

Der Palast von Changdokkung – Changdeokgung wurde während der Joseon-Zeit (1392-1410) errichtet. 1592 brannte er während der japanischen Invasion nieder und wurde später wieder aufgebaut. Auf dem Palastgelände befindet sich die Gartenanlage Huwon.

 

Festung Hwasong

Die Festung Hwasong in Suwon wurde im Jahr 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Mit dem Bau der Hwasong-Festung (1792 – 1794) wollte man den Bürgern der Stadt mehr Sicherheit geben und ein Symbol der Stärke errichten. Heute kann man auf der Festung viele Gerätschaften sehen, die der Verteidung dienten.

 

Dolmenstätten von Gochang, Hwasun und Gan

Die prähistorischen Friedhöfe von Gochang, Hwasun und Ganghwa enthalten hunderte Dolmen. Dolmen sind Grabstätten aus dem ersten Jahrtausend vor Christus. Sie bestehen aus riesigen Steinplatten und gehören zu der Megalithkultur, die in zahlreichen Orten in der Welt bestand.

 

Historische Stätten von Kyongju

Die historischen Stätte von Kyongju enthalten eine bemerkenswerte Konzentration außerordentlicher Beispiele der koreanischen-buddhistischen Kunst. Hier finden sich zahlreiche Statuen, Reliefs, Pagoden, Tempel- und Palastüberreste aus dem 7. bis 10. Jahrhundert nach Christus.

 

Jeju-Vulkaninseln und Lavatunnel

Die Vulkaninseln und Lavatunnel von Jeju umfassen 18 846 ha, das sind 10.3% der gesamten Inselfläche, und sie bestehen aus drei Orten: dem Lavahöhlensystem Geomunoreum, das bemerkenswerteste Netz von Tunneln, die sich in Lava gegrabenen haben, Seongsan Ilchulbong, dessen Tuffkegel wie eine Festung über der See steht und dem Naturreservat des Hallasan-Berges, welcher den höchsten Gipfel Koreas bildet. Mit seinen Wasserfällen, seinen Steinbildungen verschiedenartiger Gestalten und seinem Kratersee schafft er eine wunderschöne und einzigartige Landschaft. In eindrucksvoller Weise dokumentieren die Inseln die Geschichte unserer Erde.

 

Königsgräber der Chosen-Dynastie

Insgesamt 40 Ruhestätten umfassen die Königsgräber der Choson-Dynastie. Sie wurden nach der Geomantik – der Lehre von Harmonie zwischen Mensch und Natur – konzipiert. Während der konfuzianischen Choson-Dynastie hatte sich eine ausgeprägte Tradition der Ahnenverehrung entwickelt, die sich besonders deutlich in der Gestaltung der königlichen Grabanlagen widerspiegelt. Die Herrscher wurden nach dem Prinzip „Pungsu“ („Wind und Wasser“) an Orten von herausragender Schönheit begraben – mit dem Rücken zu einem Hügel und mit einem Blick zum Wasser nach Süden.

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