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Kolumbien

Hafen, Befestigungen und Baudenkmäler der Kolonialzeit in Cartagena

Der Hafen, die Befestigungen und die Baudenkmäler der Kolonialzeit in Cartagena wurden im Jahr 1984 von der UNESCO auf die Liste der Weltkulturerbe gesetzt. Die kolumbianische Hafenstadt Cartagena war der ideale Ort für die spanischen Eroberer: zum Landesinneren abgetrennt durch Berge und Hügel und zum Meer hin in einer weiten Bucht gelegen, durch vorgelagerte Inseln geschützt. Die Stadt erlebte nach ihrer Gründung einen glänzenden Aufstieg. Fast der ganze Handel mit den von den Spaniern bezwungenen Kolonien verlief über Cartagena. Die Stadt sah sich immer wieder den Angriffen von Piraten ausgesetzt, darunter der Seeräuber Sir Francis Drake. Die Bewohner der Stadt befestigten Cartagene mit einem Schutzwall und riesigen Wehranlagen. Die Einfahrt in die Bucht säumen zwei Forts und selbst die Kirchen in der Stadt gleichen Wehrbauten. Cartagena ist ein herausragendes Beispiel der spanischen Militärarchitektur des 16. und 17. Jahrhunderts.

 

Nationalpark Los Katjos

Im Jahr 1994 wurde der Nationalpark Los Katjos zum Weltnaturerbe erklärt. Er umfasst über 72.000 Hektar mit niedrigen Hügeln, Wäldern und feuchten Ebenen. Der Park ist bekannt für seine biologische Vielfalt und seinen Tierreichtum.

 

Historisches Zentrum von Santa Cruz de Mompox

Das historische Zentrum von Santa Cruz de Mompox hat die Harmonie und den Stil einer spanischen Kolonialstadt aus dem 16. bis 19. Jahrhundert beibehalten. Die im Jahr 1540 am Fluss Magdalena gegründete Stadt Mompox spielte eine Hauptrolle in der spanischen Eroberung Südamerikas.

 

Archäologischer Park Tierradentro

Der archäologische Park Tierradentro enthält monumentale Statuen menschlicher Figuren und zahlreiche zwischen dem 6. und dem 10. Jahrhundert gebaute Grabmäler. Diese unterirdischen Grabanlagen beinhalten Sterbezimmer von bis zu 12 Meter Breite. Sie sind mit reichen Motiven dekoriert, die die Innendekorationen der Wohnungen dieser Zeit darstellen. Sie zeigen den kulturellen Reichtum einer vorhispanischen Gesellschaft in den nördlichen Anden.

 

Archäologischer Park San Agustín

In dem archäologischen Park San Agustín befindet sich der größte Komplex religiöser Bauwerke und megalitischer Statuen in ganz Südamerika. Die Gottheiten und die mythischen Tiere sind mit einer ausgezeichneten Meisterschaft in verschiedenen Stylen zwischen Abstraktion und Realismus dargestellt. Diese Werke zeigen die Schöpferkraft und die Phantasie einer Kultur in den nördlichen Anden, die ihre Blütezeit zwischen den 1. und 8. Jahrhunderten hatte.

 

Naturreservat Malpelo

Das Naturreservat Malpelo ist das größte und einzige unbefischte Naturreservat im Ostpazifischen Ozean. Das intakte maritime Ökosystem ist die Heimat seltener Arten von Haien und Riesenbarschen.

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