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Italien

Felsenzeichnungen im Val Camonica (Lombardei)

Die Felsenzeichnungen im Val Camonica (Lombardei) wurden bereits im Jahr 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Hier befindet sich eine der weltweit größten Sammlung von prehistorischen Zeichnungen mit über 140.000 Zeichnungen und Figuren, die vor über 8.000 Jahren in den Fels eingeritzt wurden. Dargestellt werden u.a. Szenen der Musik, des Krieges und der Feldbewirtschaftung.

 

Kirche und Dominikanerkonvent Santa Maria delle Grazie mit Leonardo da Vincis Abendmahl in Mailand

Die Gemälde in der Kirche und im Dominikanerkonvent Santa Maria delle Grazie mit Leonardo da Vincis „Abendmahl“ in Mailand wurden im Jahr 1463 begonnen und von Bramante überarbeitet. An der nördlichen Wand befindet sich das letzte Abendmahl, das in den Jahren 1495 und 1497 von Leonardo da Vinci gemalt wurde.

 

Historisches Zentrum von Rom, Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom und Vatikanstadt

Der Legende nach wurde Rom im Jahr 753 vor Christus von Romulus und Remus gegründet. Rom wurde der Mittelpunkt der römischen Republik und die Hauptstadt des römischen Reiches, sowie der christlichen Welt. Die Weltkulturstätte umfaßt das historische Zentrum von Rom, die Basilika St. Paul „vor den Mauern“ in Rom und die Vatikanstadt.

 

Historisches Zentrum von Florenz

Florenz, die Stadt der Renaissance, wurde unter der Herrschaft der Medici im 15. und 16. Jahrhundert kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt in Norditalien. Über 600 Jahre lang haben sich hier Künstler, darunter Giotto, Brunelleschi, Botticelli und Michelangelo, verewigt. Ihre Werke sind heute noch zu bewundern in der Kathedrale Santa Maria del Fiore, der Kirche Santa Corce, dem Uffizi und dem Pitti Palast.

 

Venedig und seine Lagune

Venedig wurde im 5. Jahrhundert gegründet und erstreckt sich über 120 Inseln. Im 10. Jahrhundert wurde Venedig eine der Hauptsee- und Handelsmächte im Mittel- meerraum. Die ganze Stadt ist ein einzigartiges architektonisches Meisterwerk. Selbst in kleinen Gebäuden befinden sich Werke von berühmten Künstlern, wie Giorgione, Titian, Tintoretto oder Veronese.

 

Syrakus und Felskammergräber von Pantalica

Im 8. Jh. v. Chr. wurde Sykarus von Korinth gegründet und war sogleich die bedeutsamste Kolonie Griechenlands in Sizilien. Das griechische Theater, das römische Amphitheater und der Appolotempel, der aus dem 5. Jh. v. Chr. stammt, sind die berühmtesten Bauwerke aus antiker Zeit. Die nahegelegene Nekropolis von Pantalica wurde zusammen mit Sykarus in der Welterbeliste aufgenommen. Aus der Zeit des 13. bis zum 7. Jh. v. Chr. befinden sich über 5000 Felskammergräber in der Totenstadt. Die Vielzahl an Überresten bezeugen die stürmische Geschichte von der Zeit der Byzantiner, über die Bourbons, die Normannen, bis hin zu Friedrich II. von Hohenstaufen.

 

Le Strade Nuove und Palazzi dei Rolli in Genua

Die kulturelle, ökonomische und politische Blütezeit der Handelsstadt Genua im 16. und 17. Jh. wird durch die „Neuen Straßen“ (Strade Nuove) und die Adelspaläste der Familie Rolli (Palazzi dei Rolli) verdeutlicht. Als die Republik den Höhepunkt ihrer Finanz- und Seemacht erreichte, besaßen die wohlhabenste und mächtigsten Adelsfamilen von Genua die Palazzi dei Rolli besessen. Das Viertel des Adels, in dem nach Verfassungsbeschluss 1528 die Republik regierte, besteht aus großen Barock- und Rennaissancepalästen aus dem Ende des 16. Jhs. entlang der Strada Nuova (heute Via Garibaldi). Für die europaweite Entwicklung von Architektur und Städtebau im Manierismus und Barock ist das Ensemble ein bedeutsames Beispiel.

 

Domplatz von Pisa

Der Domplatz von Pisa umfasst eine Reihe von Gebäuden, die in der ganzen Welt bekannt sind. Die 4 Meisterwerke mittelalterlicher Architektur: die Kathedrale, der Friedhof (Campo Santo), das Taufhaus (Baptisterium) und der Glockenturm – besser bekannt als der schiefe Turm von Pisa – veranschaulichen die Kunst Italiens im 11. bis 14. Jahrhundert vor Christus.

 

Historisches Zentrum von San Gimignano

San Gimignano liegt ca. 55 Kilometer südlich von Florenz. Über Jahrhunderte diente der Ort als eine Zwischenstation für Pilger auf dem Weg nach Rom. Die wohlhabenden Patrizierfamilien der Stadt bauten zum Zeichen ihres Reichtums 72 Turmhäuser, von denen heute noch 14 zu besichtigen sind.

 

Höhlenwohnungen Sassi di Matera

Die Sassi di Matera ist eine in Tuffsteinhöhlen gehauene Stadt, welche aus der byzantinischen Zeit stammen. I Sassi di Matera ist seit dem Jahr 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

 

Vicenza und die Villen Palladios in der Region Venetien

Vicenza und die Villen Palladios in der Region Venetien erklärte die UNESCO im Jahr 1994 zum Weltkulturerbe. Im 2. Jahrhundert vor Christus wurde Vicenza in Norditalien gegründet und erlebte seine Blüte im 15. bis 18. Jahrhundert. Die Arbeiten von Andrea Palladio geben der Stadt ihr einzigartiges Aussehen.

 

Historisches Zentrum von Siena

Siena ist eines der besten Beispiele einer mittelalterlichen Stadt. Über die Jahrhunderte bewahrte die Stadt ihr gotisches Erscheinungsbild, welches Siena im 12. bis 15. Jahrhundert erhielt. Die Werke von Duccio, den Lorenzetti Brüdern und von Simone Martini sind in der Stadt zu bewundern.

 

Historisches Zentrum von Neapel

Im historischen Zentrum von Neapel finden sich unterschiedliche Überreste der verschiedenen Zivilisationen, die Neapel im Laufe der Jahrhunderte erobert hatten. Dies macht Neapel zu einer einzigartigen Stätte, mit einem großen Reichtum unterschiedlicher Monumente, wie der Kirche Santa Chiara oder dem Castel Nuovo.

 

Modellsiedlung Crespi d’Adda

Crespi d’Adda in der Lombardei ist ein herausragendes Beispiel einer Modellsiedlung, die im 19. bis 20. Jahrhundert in Europa und Nordamerika von Industriellen errichtet wurde, um die Bedürfnisse der arbeitenden Klasse zu erfüllen. Bis auf den heutigen Tag ist Crespi d’Adda bewohnt und wird auch noch teilweise zu industriellen Zwecken genutzt.

 

Ferrara: Stadt der Renaissance

Die am Fluss Po gegründete Stadt Ferrara wurde im 15. und 16. Jahrhundert intellektueller und künstlerischer Mittelpunkt, der die berühmtesten Künstler und Geister der italienischen Renaissance anzog. Piero della Francesca, Jacopo Bellini und Andrea Mantegna verzierten die Paläste des Fürstenhauses d’Este. Die humanistische Version einer idealen Stadt nahmen hier in den Vierteln Gestalt an, die Biagio Rossetti im Jahre 1492 gemäss der neuen Prinzipien der Perspektive errichtete.

 

Castel del Monte

Das Castel del Monte wurde im 13. Jahrhundert auf Befehl von Frederick II. in der Nähe von Bari gebaut. Es ist ein einzigartiges Meisterwerk mittelalterlicher Militärarchitektur und verbindet Elemente der klassischen Antike, des islamischen Orients und der nordeuropäischen Gotik.

 

Trulli (Rundbauten) von Alberobello

Die Trulli – Rundbauten von Alberobello, südlich von Puglia, sind ein bemerkenswertes Beispiel von Trockenmauerkonstruktionen. Sie erweisen sich als eine klug durchdachte Architektur, die ein hohes Maß an Kunstfertigkeit voraussetzt. Ohne Mörtel wurden hier hohe Gewölbe aus Steinquadern geformt.

 

Frühchristliche Baudenkmäler und Mosaike von Ravenna

Frühchristliche Baudenkmäler und Mosaike von Ravenna wurden im Jahr 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Im 5. Jahrhundert nach Christus war Ravenna Sitz des römischen und im 8. Jahrhundert Sitz des byzantinischen Reiches. In der Stadt befindet sich eine einzigartige Sammlung von frühen christlichen Mosaiken und Denkmälern.

 

Historisches Zentrum von Pienza

Im Jahr 1459 beschloss Papst Pius II. seinem Geburtstort Pienza ein neues Gesicht zu verleihen. Der Architekt Bernardo Rossellino, aus der Schule von Leon Battista Alberti, verwirklichte hier in seiner neue Version der Stadt zahlreiche Bauten, die als Bauten der Renaissance gelten, darunter der Piccolomini Palast, die Piazza Pio II, den Borgia Palast und die Kathedrale.

 

Königliches Schloss in Caserta mit Park, Aquaedukt und San Leucio

Das königliche Schloss in Caserta wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts als Gegengewicht zu Versailles und dem Königlichen Palast in Madrid von dem Bourbonenkönig Karl III. errichtet. In einer einzigartigen Weise passt sich der Palast seinen umliegenden Park- und Waldgebieten an.

 

Residenzen des Hauses Savoyen in Turin und Umgebung

Im Jahr 1562 verlagerte Emmanuel-Philibert, Herzog von Savoy seine Hauptstadt nach Turin und errichtete zahlreiche Residenzen in Turin und in der näheren Umgebung, um die Macht seiner Herrschaft zu verdeutlichen.

 

Botanischer Garten in Padua

Der erste botanische Garten weltweit wurde 1545 in Padua errichtet. Bis zum heutigen Tag werden hier wissenschaftliche Forschungen betrieben. Der ursprüngliche Aufbau im Park ist weitestgehend erhalten geblieben. Im Zentrum liegt ein kreisrunder Platz, der die Welt symbolisiert und der von einem Ring Wasser umgeben ist.

 

Kathedrale, Torre Civica und Piazza Grande in Modena

Die einzigartige Kathedrale in Modena aus dem 12. Jahrhundert ist das Werk der zwei Künstler Lanfranco und Wiligelmus. Zusammen mit dem Torre Civica und der Piazza Grande veranschaulicht sie den Ergeiz ihrer Erbauer und die Macht der Canossa Dynastie, die sie in Auftrag gegeben hat.

 

Archäologische Stätten von Pompeii, Herculaneum und Torre Annunziata

Die archäologischen Stätten von Pompeii, Herculaneum und Torre Annunziata wurden am 24. August 79 nach Christus bei einem Ausbruchs des Vulkans Vesuvius verschüttet. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurden die Stätten ausgegraben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Ausmaße der Handelsstadt Pompeii stehen im Kontrast zu dem Urlaubsort Herculaneum. Die in sehr gutem Zustand erhalten gebliebenen Wandgemälde in der Villa Oplontis in Torre Annunziata geben ein lebendiges Bild von dem üppigen Leben der reichen Bürgerschicht des frühen römischen Reiches.

 

Römische Villa von Casale (Sizilien) mit ihren Mosaiken

Die römische Villa von Casale auf Sizilien ist mit zahlreichen fantastischen Mosaiken bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Die Mosaike befinden sich in fast jedem Raum der Villa und bestechen durch ihre reiche Ausgestaltung und ihre hohe Qualität.

 

Mantua und Sabbioneta

Die Städte Mantua und Sabbioneta gehören zu den bedeutendsten Renaissancestädten in Italien und sind mit der Geschichte der Adelsfamilie Gonzaga verbunden, welche zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert herrschte. Die Stadt Mantua, deren Wurzeln bis in die Römerzeit zurückgehen, wurde im 15. und 16. Jahrhundert modernisiert und avancierte zu einer Hauptstadt der Renaissance. Sabbioneta entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und gilt wegen ihres authentischen Stadtbildes als eines der besten Beispiele einer „Idealstadt“ nach den städtebaulichen Prinzipien der Renaissance.

 

Dolomiten

Die Dolomiten, eine der schönsten Berglandschaften der Alpen, gelten mit 18 Gipfeln bis zu 3.000 Meter Höhe und beeindruckenden Kalksteinfelsformationen weltweit als einzigartig. Das Gebirge hat steile Felswände, scharfe Klippen und viele enge und tiefe Schluchten. Die Dolomiten veranschaulichen, wie sich die Erde im Zeitalter Mesozoikum vor rund 250 Millionen Jahren entwickelt hat. Insgesamt neun Gebiete mit einer Gesamtfläche von fast 142.000 Hektar der norditalienischen Alpen wurden zum Welterbe erklärt.

 

Nuraghe (bronzezeitliche Turmbauten) von Barumini (Sardinien)

Im 2. Jahrtausend vor Christus entwickelte sich auf der Insel Sardinien eine neue Form der Verteidigung: die sogenannten Nuraghe, Turmbauten aus der Bronzezeit. In dem Ort Barumini ist das besterhaltende und komplexeste Bauwerk dieser Art zu besichtigen. Im 1. Jahrtausend vor Christus wurde diese Nuraghe aufgrund der karthagenischen Expansion verstärkt und ausgebaut.

 

Kulturlandschaft Portovenere und Cinque Terre

Die Kulturlandschaft zwischen Portovenere und Cinque Terre ist von großer kultureller Bedeutung. Zahlreiche kleine Städte, die an den steil aufragenden unebenen Gelände errichtet wurden, veranschaulichen die kontinuierliche Siedlungsgeschichte dieser Region.

 

Kulturlandschaft Küste von Amalfi

Die Kulturlandschaft Küste von Amalfi wurde im Jahr 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Amalfi war die erste Seerepublik die Handelsbeziehungen zwischen dem Morgen- und dem Abendland herstellte. In Amalfi wurden die ersten Schifffahrtsgesetze, die so genannten Amalphitane geschrieben. Als Zeugnisse der Blütezeit von Amalfi kann man heute noch zahlreiche religiöse Bauten bewundern.

 

Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina

In der Kulturlandschaft Albula/Bernina befindet sich die Welterbestätte Rhätische Bahn. Die grenzüberschreitende Bahnstrecke umfasst die Strecke zwischen Thusis und St. Moritz in Albula, welche 1904 eröffnet wurde und eine Länge von 67 km umfasst und die Anschlussstrecke nach Tirano in Bernina mit einer Länge von 61 km. Als technisches Denkmal konnte durch sie die hochalpine Landschaft erschlossen werden und somit gehört ihre Streckenführung, welche über 50 Tunnel und beinahe 200 Viadukten und Brücken geht, zu den eindrucksvollsten und einmaligsten der Welt.

 

Archäologische Stätten von Agrigent

Die archäologische Stätten von Agrigent gehen auf eine griechische Kolonie aus dem 6. Jahrhundert vor Christus zurück. Argrigento war in der Antike einer der bedeutesten Städten im Mittelmeerraum. Seine Vormachtstellung kann man noch heute am Beispiel des Dorischen Tempels erkennen, der die alte antike Stadt dominierte.

 

Nationalpark Cilento und Val di Diano mit Paestum, Velia und der Kartause von Padula

Der Nationalpark Cilento und das Val di Diano mit Paestum, Velia und der Kartause von Padula wurden im Jahr 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine reiche Natur voller Kontraste prägt den Nationalpark Cilento. Im Landesinnern dominiert eine unberührte Bergwelt mit einer farbenprächtigen Flora und Fauna. Zahlreiche Schluchten, die der Fluß Calore in die Felsen gegraben hat, findet man hier neben skurrilen Tropfsteinformen in den Grotten von Castelcivita. Cilento war in antiken und mittelalterlichen Zeiten nicht nur eine der Haupthandelsstraßen, sondern auch Ort des kulturellen und politischen Austausches. Die Überreste der zwei Städte Paestum und Velia befinden sich ebenfalls hier.

 

Historisches Zentrum von Urbino

Das historische Zentrum von Urbino wurde im Jahr 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Urbino galt im 15. Jahrhundert als Residenzstadt der Herzöge von Monte Feltre. Hier verwirklichten sich zahlreiche Künstler aus Italien und prägten entscheidend das Stadtbild, welches auch heute noch als Beispiel der Frührenaissance zu bewundern ist.

 

Archäologische Stätten und Basilika des Patriarchen von Aquileia

Im Jahr 1998 wurden die archäologischen Stätten und die Basilika des Patriarchen von Aquileia von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im 5. Jahrhundert nach Christus wurde die Stadt von Attila zerstört. Sie galt als eine der reichsten Städte im Römischen Reich. Aquileia spielte eine wichtige Rolle bei der Christianisierung Europas. Davon legt auch heute noch die Basilika mit dem Mosaikfußboden Zeugnis ab.

 

Hadriansvilla

Die Hadriansvilla wurde im Jahr 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Kaiser Hadrian ließ hier in seiner Villa verschiedene architektonische Stile seines Reiches einfließen. So findet man hier Elemente des alten Ägyptens und Griechenlands wieder.

 

Äolische Inseln

Die Äolischen Inseln zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche vulkanische Aktivität aus. Seit dem 18. Jahrhundert finden hier ununterbrochen geologische Forschungen statt.

 

Assisi, Basilika und Gedenkstätten des Hl. Franziskus

Die Basilika und die Gedenkstätten des heiligen Franziskus in Assisi wurden im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Assisi hatte einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung der europäischen Kunst und Architektur im Mittelalter. Dazu trugen u.a. die Meisterwerke von Cimabues, Marinis und Lorenzettis bei.

 

Altstadt von Verona

Im Jahr 2000 erklärte die UNESCO die Altstadt von Verona zum Weltkulturerbe. Bereits in der Römerzeit gegründet, erlebte Verona seine Blüte im 13. bis 14. Jahrhundert unter der Herrschaft der Scaliger und im 15. bis 18. Jahrhundert als Teil der Republik von Venedig.

 

Villa d´Este in Tivoli

Die Villa d´Este in Tivoli wurde im 16. Jahrhundert als Kardinalsresidenz im Stil der Renaissance mit einer kunstvoll gestalteten Parkanlage entworfen. Mit ihren über 500 Brunnen, Wasserspielen und Fontänen wurde der Garten der Wunder ein Modell für Wassergärten in ganz Europa.

 

Spätbarocke Städte des Val di Noto (Sizilien)

Zum Welterbe gehören neben der Provinzhauptstadt Catania die Städte Caltagirone, Militello Val di Catania, Modica, Noto, Palazzolo, Ragusa und Scicli. All diese Städte wurden 1693 bei einem Erdbeben, dem 93.000 Menschen zum Opfer fielen, zerstört und später wiederaufgebaut. Diese Städte des Val di Noto im Südosten Siziliens sind bedeutende Beispiele für die Siedlungsweise, Architektur und Kunst des späten Barock in Europa. Hervorzuheben sind insbesondere der Dom von Catania, der auf den Resten einer normannischen Anlage errichtet wurde, und die Abteikirche des ehemaligen Benediktinerklosters San Nicoló.

 

Sacri Monti (Heilige Berge) in Piemont und der Lombardei

Die neun Heiligen Berge – auf italienisch Sacri Monti – in Piemont und der Lombardei mit den im 16. und 17. Jahrhundert erbauten Kapellen fügen sich harmonisch in die umgebende Naturlandschaft ein.

 

Etruskische Totenstädte von Cerveteri und Tarquinia

Die beiden etruskischen Totenstädte Cerveteri und Tarquinia mit ihren Grabhügeln und Wandmalereien, ihren Straßen und Plätzen stammen aus dem 9. bis 1. Jahrhundert vor Christus.

 

Val d’Orcia

Das Tal Val d’Orcia im Hinterland von Siena repräsentiert eine typische landwirtschaftlich genutzte Renaissance-Landschaft.

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