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Finnland

Stadt Rauma

Rauma ist nach Turku und Porvoo die drittälteste Stadt Finnlands. Im Jahr 1991 wurde das alte Holzhausviertel zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Die Häuser in dem Viertel haben reich verzierte Fassaden aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Rathaus aus dem Jahr 1776 informiert ein Museum über Spitzenklöppelei, die von Franziskanermönchen ab dem Jahr 1400 in der Region eingeführt wurde.

 

Festung Suomenlinna

Die Festungsinsel Suomenlinna liegt direkt vor Helsinki. Sie ist ein riesiges militär-architektonisches Freilichtmuseum. Mit dem Bau dieser Festung, die zur Verteidigung gegen Russland gegründet wurde, begann man im 18. Jahrhundert. Damals gehörte Finnland noch zum Schwedischen Reich. Viapori, wie die Insel damals hieß, war das riesigste Bauprojekt, das das Schwedische Reich je in Angriff genommen hatte. Die Festung wuchs schließlich zu einer Stadt mit 4.800 Einwohnern. Schnell entwickelte sich auf der Insel ein kulturelles Leben und wurde zu einer Art finnischer Vorposten für die kulturellen Einflüsse aus Europa. In Offzierskreisen auf der Insel wurden die bildenden Künste, Musik und das Theater gepflegt.

 

Kirche von Petäjävesi

Die alte Kirche von Petäjävesi wurde in den Jahren 1763-1765 unter der Leitung von Jaakko Klemetinpoika Leppänen erbaut. Sie zählt zu den schönsten Schöpfungen finnischer Holzarchitektur.

 

Historische Kartonfabrik von Verla

Die Kartonfabrik von Verla ist ein wichtiges Zeugnis der Anfänge der finnischen Forstindustrie.

 

Friedhof von Sammallahdenmäki mit Grabstätten aus der Bronzezeit

Die 33 Steinhügelgräber von Sammallahdenmäki stammen aus der Bronzezeit. Die Gräber im Kirchenfußboden und die Lange Ruine von Huilu sind die beiden bekanntesten Grabstätten dieser Anlage.

 

Struve-Bogen

Der Struve-Bogen, benannt nach Friedrich Georg Wilhelm von Struve (1793-1864), ist ein über 2820 km langgestrecktes Netz geodätischer Vermesseungspunkte.
Er wurde 1816 bis 1852 errichtet und erstreckt sich von von Fuglenes bei Hammerfest am Nordkap bis Staro-Nekrassowka bei Ismajil am Schwarzen Meer.
Der Struve Bogen wird seit seiner Errichtung zur exakten Bestimmung der Größe und Form der Erde mittels Triangulation benutzt. Er besteht aus insgesamt 265 Vermessungspunkte, welche sich in den Staaten Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldawien und Ukraine befinden und somit ein bemerkenswertes Beispiel für die international wissenschaftliche Zusammenarbeit darstellt.
Der Struve-Bogen ist das erste „wissenschaftliche Instrument“, welches in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.

 

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