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Bulgarien

Kirche von Bojana (Sofia)

Die Kirche bei Bojana wurde am Fuß des Berges Vitosha errichtet. Der älteste Teil der Kirche stammt einem originalen Manuskript zufolge aus dem 11. Jahrhundert. Der interessanteste Teil der Kirche sind die Wandgemälde aus dem Jahr 1259. Insgesamt werden 89 Szenen dargestellt, auf denen 240 menschliche Bilder abgebildet sind, darunter Porträts vom Gründer der Kirche Patron Kalojan und seiner Frau Desislava sowie vom Prinzen Konstantin und seiner Frau Irina. Das Monument ist seit 1979 ins Weltkulturerbe eingeschlossen.

 

Felsenrelief des Reiters von Madara

Das Felsenrelief des Reiters von Madara aus dem 8. bis 9. Jahrhundert nach Christus stellt einen Reiter in Lebensgröße dar, dem ein Hund folgt. Es wurde in 100 Meter Höhe in einen Hang gehauen. Insgesamt bedeckt das Relief eine Fläche von 23 Quadratmeter. Ein sterbender Löwe liegt vor den Füßen des Pferdes. Griechische Inschriften um die Figur erzählen von bulgarischen Herrschern und wichtigen Ereignissen. Seit 1979 ist der Reiter von Madara als Weltkulturerbe eingetragen.

 

Altstadt von Nessebar

Die Stadt Nessebar wurde auf einer Halbinsel im Schwarzen Meer errichtet, die mit dem Festland durch eine schmale Landenge verbunden ist. Auf der Fläche der Halbinsel präsentieren sich die Reste thrakischer Zeiten, Verteidigungsbauten und öffentliche Gebäude aus hellenischer Zeit sowie mittelalterliche Kirchen und Gebäude der bulgarischen Renaissance und bilden so einen einmaligen Einblick in die wechselseitige Geschichte der Stadt. Die Altstadt von Nessebar wurde im Jahr 1983 in das Weltkulturerbe eingetragen.

 

Thrakergrab von Kazanlak

Das Thrakergrab von Kazanla wurde im Jahr 1944 entdeckt. Es wurde im 4. bis 3. Jahrhundert vor Christus errichtet. Weltberühmt ist das Grab für seine Wandgemälde. Die Malereien befinden sich auf einer Fläche von 40 Quadratmeter und zeigen Kampfszenen, aber auch Darstellungen des täglichen Lebens. Ein weiteres Grabmal etwas jüngeren Entstehungsdatums wird im Weltkulturerbe seit 1985 eingeschlossen. Es besteht aus drei Kammern – einer Eingangskammer und zwei Vorzimmern. Ein Hügel deckt die Anlage ab. Die Dekoration der Grabkammer ist außergewöhnlich interessant, eine einmalige Mischung von Kunst und Architektur.

 

Felskirchen von Ivanovo

Die Felskirchen von Ivanovo wurden auf beiden Seiten des Flusses Lom in den Fels geschlagen. An den Wänden der Kirchen finden sich Malereien mit Motiven aus der Bibel. Im Jahr 1979 wurden die Kirchen von Ivanovo von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes eingetragen.

 

Biosphärenreservat Srebarna

Das 600 Hektaren große Biosphärenreservat Srebarna ist ein See, der in der Nähe der Donau liegt. Über 100 Vogelarten kommen jedes Jahr in dieses Gebiet um sich fortzupflanzen.

 

Nationalpark Pirin

Der Nationalpark Pirin liegt im gleichnamigen Gebirge im Südwesten Bulgariens. Er umfaßt eine Fläche von ca. 40.000 Hektar, wozu auch der höchste Gipfel des Pirin-Gebirges, der 2.914 Meter hohe Wichren, gehört. Daneben gibt es im Nationalpark 176 Seen und in der Zeit der Schneeschmelze bilden sich weitere Bergseen. Etwa 80% des Gebietes sind mit Wald bedeckt, in denen u.a. die wertvolle Schwarzkiefer zu finden ist.

 

Kloster Rila

Das Mönchskloster Rila wurde im 10. Jahrhundert nach Christus von den Schülern des heiligen bulgarischen Einsiedlers Ivan Rilski gegründet. Es bewahrte während der osmanischen Besetzung die nationale Identität der Bulgaren und ist daher eines der bedeutendsten kulturellen Zentren in Bulgarien. Das Mönchskloster wird heute noch bewohnt. Es gibt eine prächtige Bibliothek und ein historisches Museum.

Thrakergrab von Sweschtari

Etwa hundert Kilometer vom Schwarzen Meer entfernt, nahmen Archäologen Grabungen in einem Hügel vor und stießen auf ein Grab aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, das so genannte Thrakergrab von Sweschtari. Eine Grabkammer enthielt die Gebeine eines alten Mannes und einer jungen Frau. Offenbar folgte dem Verstorbenen eine seiner Frauen ins Grab. Schon damals haben die Thraker offensichtlich an ein Leben nach dem Tode geglaubt. Das ausgedehnte Netz von Begräbnishügeln wie die von Sweschtari sind für diese Theorie ein Indiz.

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