Tel. 0221-801952-0 | Mo. – Fr. 9:00 – 17:00 Uhr | Kontakt

Brasilien

Altstadt von Ouro Preto

Der Name Ouro Preto bedeutet auf Deutsch schwarzes Gold. Die Stadt bekam diesen Namen wegen ihrer riesigen Goldvorkommen, die durch Eisenoxyd-Verunreinigung leicht schwarz gefärbt waren. Ouro Preto liegt im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Wegen ihrer barocken Altstadt ist sie in der Welt einzigartig. Im Jahr 1980 wurde Ouro Preto von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Altstadt von Olinda

Die Stadt Olinda wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen gegründet und ihre Geschichte ist an das Zuckerrohr gebunden. Nach der Plünderung durch die Holländer wurde Olinda im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut. Durch die zahlreichen erhaltenen historischen Gebäude, den Gärten, den 20 barocken Kirchen, den Klöstern und den kleinen Kapellen erfährt man in Olinda ein ganz besonderes Ambiente.

 

Nationalpark Iguazu

Der Nationalpark von Iguazu wurde 1984 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und ist somit eine der ersten geschützten Regionen in Amerika. Der Park liegt im Nordwesten der Provinz Misiones und umfasst eine Oberfläche von 67.000 Hektar. Ziel des Parks ist es, einen Teil des subtropischen Urwalds zu erhalten und die Iguazú-Wasserfälle zu schützen. Von seinen Quellen in Braslien in den Höhen der Serra do Mar fließt der Fluss Iguazú über 500 km bevor er sich die Wasserfälle hinunterstürzt. Oberhalb der Fälle wird das Flussbett von zahlreichen Inseln durchsetzt, was zu einer Reihe von Flussarmen führt. Daraus ergeben sich viele einzelne Wasserfälle, deren Anzahl mit dem Wasserstand variiert. Die gesamten Fälle dehnen sich über eine Länge von 2.700 Metern aus, von denen sich 2.000 Meter auf argentinischen Boden befinden. Unterhalb der Fälle fließt der Iguazú in engen Schluchten, die 50 – 80 Meter breit sind. Mehrere Rundwege erschließen die Iguazú-Wasserfälle für Besucher. Die Rundwege sind bis zu 4 Kilometer lang und ermöglichen den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Natur des Nationalparks.

 

Jesuitenmissionen der Guaraní: Ruinen von São Miguel das Missões

In der Mitte des tropischen Waldes sind die Ruinen von Sao Miguel das Missoes in Brasilien, San Ignacio Mini, Santa Ana, Nuestro Senora de Loreto und Santa Maria la Mayor in Argentinien beeindruckende Zeugnisse der jesuitischen Missionen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

 

Historisches Zentrum von Salvador de Bahia

In der Hauptstadt Bahias sind die Wurzeln der afrikanischen Vorfahren lebendig: in einer einzigartigen Küche, in Festen voll religiöser Inbrunst und dem größten Strassenkarneval der Welt. Schwarze Götter mischen sich im größten katholischen Land friedlich unter christliche Heilige. Mit 76 Kirchen setzt sich Salvador an die Spitze aller brasilianischen Städte.

 

Wallfahrtskirche Guter Jesus von Congonhas

Die majestätische Wallfahrtskirche Guter Jesus von Congonhas liegt hoch auf einem Hügel oberhalb der Stadt und beherrscht von dort die Kullisse der 1737 gegründeten Kolonialstadt. Fertiggestellt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts besteht das Heiligtum aus einer Kirche im Rokokostil und einem aus 6 kleinen Kapellen bestehenden Kreuzgang mit aus Zedernholz geschnitzten Passionsfiguren. Die Wallfahrtskirche von Congonhas wurde 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Brasília

Brasília ist eine künstliche Stadt, die Präsident Juscelino Kubitschek zwischen 1956 und 1960 im brasilianischen Hinterland bauen ließ. Das Stadtbild ist geprägt von einer modernen Architektur und der Funktionalität seiner Gebäude. Die am Reißbrett geplante Stadt ist das Werk des Stadtplaners Lucio Costa, des Architekten Oscar Niemeyer und des Landschaftgestalters Burle Marx. In Brasilia wurden unter ihrer Regie bedeutende Gebäude, riesige Straßen, Parks und ein großer See gebaut. Sehenswert sind das Nationaltheater und Niemeyers Kathedrale, eine Kirche aus Glas und Beton, deren Form die Dornenkrone Christi symbolisiert.

 

Nationalpark Serra da Capivara (mit Felszeichnungen)

Im Nationalpark Serra da Capivara haben Menschen vor Tausenden vor Jahren mit rötlicher und schwarzer Farbe Szenen aus ihrem Leben in die Wände ihre Felshöhen gemalt. Unter den Zeichnungen finden sich Tiger, Affen, Vögel, Krokodile, aber auch Jagd-, Kampf- und Tanzszenen. Heute weiß man, dass die entdeckten Felsmalereien von verschiedenen prähistorischen Gruppen während unterschiedlicher Zeiträume angelegt wurden. Wissenschaftler sprechen von zwei unterschiedlichen Stilen der prähistorischen Malerei: der des Nordostens und der des Agreste. Der „Stil des Nordostens“ existiert seit mindestens 12.000 Jahren. Seine Zeichnungen von menschlichen Figuren oder Tieren zeigen stets die Figuren in Bewegung, während die Zeichnungen des Stils Agreste eher unsichere Linien präsentieren. In einigen Höhlen findet man beide Stilarten gemischt, woraus man bereits auf unterschiedliche Bewohner schließen kann.

Historischer Stadtkern von São Luís do Maranhão

Der historische Stadtkern von São Luís do Maranhão vereinigt französiche, holländische und portugiesische Kolonialgeschichte.

Historisches Zentrum von Diamantina

Der Nationalpark Chapada Diamantina ist einer der schönsten Brasiliens. Er wurde 1985 im Bundesstaat Bahia, in den Gemeinden Lençóis, Mucujê, Palmeiras, Andaraí und Ibroara gegründet und liegt relativ küstennah ca. 400 km von Salvador entfernt. Das im 19. Jahrhundert von Diamanten- und Goldschürfern, den Garimpeiros, gegründete Städtchen Lençóis mit seiner historischen Architektur und einem guten Hotelangebot ist Ausgangspunkt für Exkursionen in den Nationalpark. Diamantina ist eine Kolonialstadt, die wie ein Juwel in einem Gebirge liegt. Die Stadt illustriert das Schicksal der Diamantenschürfer im 18. Jahrhundert und ist ein Zeugnis der menschlichen Beeinflussung auf seine Umwelt.

Regenwaldgebiet der Küste der Entdeckung (Costa do Descobrimento)

Der Nationalpark Costa do Descobrimento im Bundesstaat Bahia wurde im Jahre 2000 gegründet. An diesem geschichtsträchtigen Ort soll das Erbe der portugiesischen Seefahrer bewahrt werden, die hier erstmals brasilianischen Boden betreten haben.

Südöstliche Atlantische Wälder

Der Atlantische Regenwald erstreckt sich entlang der brasilianischen Küste, wo die Kolonisierung des Landes im 16. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Heute zieht sich dieses Gebiet, das sich durch seinen Naturreichtum auszeichnet, vom Bundesstaat Bahia bis nach Rio Grande do Sul. Hier sind 6.000 Pflanzen, 160 Arten von Säugetieren und 253 verschiedene Amphibienarten beheimatet. Die Hochebenen und Gebirgszüge verhindern das Eindringen der hier vorherrschenden tropischen Luftmassen ins Landesinnere. Das vom Atlantischen Regenwald bedeckte Gebiet umfaßt die Flußbecken von Paraná, Uruguay und São Francisco. Entlang der brasilianischen Küste wurden zahlreiche Nationalparks geschaffen, um Teile des Atlantischen Regenwaldes zu schützen. Die wichtigsten dieser Parks sind: Itatiaia (Rio de Janeiro und Minas Gerais), Serra dos Órgãos e Tijuca (Rio de Janeiro), Serra da Bocaina (Rio de Janeiro und São Paulo), Superagüi (Paraná), Monte Pascoal und Costa do Descobrimento (Bahia).

Schutzgebiet Zentral-Amazonas mit Nationalpark Jaú

Der Nationalpark Jaú in Brasilien im Amazonasgebiet umfasst den gesamten Flusslauf des Jaú, der als Beispiel für einen Schwarzwasserfluss gilt. Der Nationalpark ist eines der artenreichsten Gebiete der Erde und Lebensraum bedrohter Tiere.

Feuchtgebiet Pantanal, geschützter Bereich

Der Pantanal erstreckt sich über eine Fläche von etwa 250.000 Quadrat kilometer. In diesem Ökosystem ist die Tierwelt in hervorragender Weise zu beobachten. Über 600 Vogelarten, mehr als in ganz Europa, sind hier beheimatet.

Historisches Zentrum von Goiânia

Das historische Zentrum der Hauptstadt Goiania steht für die portugiesische Kolonialzeit Zentralbrasiliens. Der vollständig erhaltene städtebauliche Komplex ist Zeugnis für die Entwicklung kolonialer Architektur und veranschaulicht landesübliche Traditionen der Baukunst und des Handwerks.

Nationalparks Chapada dos Veadeiros und Emas

Die Nationalparks Chapada dos Veadeiros und Emas sind Schutzgebiete für viele Tierarten wie Wildhirsche, Affen und Königsgeier. Der Emas-Nationalpark bezieht seinen Namen von den dort lebenden Straussen. Das Inselreservat Fernando de Noronha / Rocas Atoll umfasst ein marines Schutzgebiet von faszinierender biologischer Vielfalt. Vor allem Delphine, Haie und seltene Meeresschildkröten finden hier Schutz. Die Inseln des südatlantischen Archipels sind Lebensraum zahlreicher tropischer Seevögel.

Platz São Francisco in São Cristóvão

Der im Deutschen genannte Franziskus-Platz liegt im Herzen der im Jahr 1590 gegründeten Stadt São Cristóvão, eine Stadt im Nordosten des Bundesstaates Sergipe – Brasilien. Nicht nur für die rund 80.000 Einwohner ist dieser Platz ein einzigartiges Zeugnis für eine spanisch-verwurzelte Stadtplanung auch das Welterbe-Komitee der UNESCO ist dieser Ansicht und ernannte den in einem der ältesten Siedlungen Brasiliens liegenden Platz, als kulturelles Erbe.

Die Aufnahme der am Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstandenen, einzigartigen Bebauung des Platzes ist ein Sieg für die Menschen in São Cristóvão, die für den Schutz und die Bewahrung des kulturellen Erbes sind.

Kulturlandschaft Rio de Janeiro

Die zweitgrößte Stadt Brasiliens und Hauptstadt des gleichnahmigen Budesstaates Rio de Janiero, ist weltweit die erste Stadt, die den Titel in der Kategorie kulturelle Landschaft erhält.
Sie liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes und ist bekannt für Wahrzeichen wie den Zuckerhut, die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado und den Strand des Stadtteils Copacabana, der als einer der berühmtesten der Welt gilt. Auch der jährlich gefeierte Karneval von Rio gehört zu der Kutur und zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Für das Staatsoberhaupt, die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und die Einwohner Rio´s ist die Ernennung zum Weltkultuerbe ein ganz besonderer Gewinn. “Der Titel ist eine Quelle des Stolzes für ganz Brasilien und ein Ansporn für die Stadt auf ihrem Weg der Revitalisierung und des Wachstums” gratulierte sie den Bürgern.

nach oben